"Krach-Förderpreis" - Über 50 Bewerbungen

Förderung Chemnitzer Programm erfreut sich großer, internationaler Resonanz

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Die "Glocke" unweit des Omnibusbahnhofs könnte bald wieder mit Leben gefüllt werden. Foto: Mark Frost/CWE

Hoffnung für elf brachliegende Gewerbeflächen in Chemnitz: Über 50 Bewerbungen sind nach Angaben der Stadt und der Chemnitzer Wirtschaftsförderung (CWE) bei der Ausschreibung um den Förderpreis "Krach" zusammengekommen, die diese Woche beendet wurde. Private und öffentliche Vermieter hatten Flächen im Zentrum, am Brühl, auf dem Sonnenberg, im Schlossviertel sowie im Spinnereimaschinenbau für das Programm zur Verfügung gestellt, zusätzlich winkt Preisträgern ein Startbudget von 2.500 Euro und umfangreiche Beratung.

Jetzt werden Projekte ausgewählt

Laut CWE finden sich unter den Bewerbern beispielsweise universitäre Ausgründungen, Hersteller von Designprodukten, gastronomische Konzepte oder Handwerksbetriebe: "Viele der Bewerberinnen und Bewerber haben das Potenzial, zu einer Belebung der angebotenen Gewerbeflächen und ihres Umfelds beizutragen", ist Susan Endler, Marketing-Leiterin der CWE, zuversichtlich.

Die Bewerber stammen laut Endler einerseits aus der Region und aus ganz Deutschland, andererseits aber auch aus Ländern wie den USA, Italien oder Irak. "Ein internationales Bewerberfeld war uns wichtig - wir erhoffen uns so weitere Impulse für die Stadtentwicklung", erklärt Frank Müller, Vorstand des Branchenverbands Kreatives Chemnitz, der den Wettbewerb begleitet. In den nächsten Tagen wird eine international besetzte Jury die Einreichungen sichten und bewerten.

Ende Februar sollen die aussichtsreichsten Projekte nach Chemnitz eingeladen werden, um die Stadt und die angebotenen Flächen kennenzulernen. Bis zum 31. März sollen dann bis zu zehn Preisträger benannt werden, die die Gewerbeflächen mit Leben füllen dürfen.