Kraftwerk hat einen neuen "Verbinder"

Sanierung 250.000 Euro teure Maßnahme im Soziokulturzentrum abgeschlossen

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Der Verbindungsgang im Kraftwerk wurde in den letzten Monaten umfassend saniert. Foto: Toni Söll

"Es ist ein wunderbarer Ort geworden", freut sich Ute Kiehn-Dziuballa, Geschäftsführerin im Soziokulturellen Zentrum Kraftwerk, und fügt hinzu: "Was lange währt wird gut." Die Freude über den neuen Verbinder ist ihr anzumerken, schließlich hat sie lange dafür kämpfen müssen. "Es regnete rein, das Fensterglas war energetisch unhaltbar - insgesamt desolat", beschreibt sie den Zustand vor einigen Monaten. Kein Wunder, der Verbindungsgang zwischen den Gebäudeteilen Neubau und Hartmann-Villa wurde 1956 erbaut und 60 Jahre im "Originalzustand" belassen.

Verein war auf Spenden angewiesen

Den Weg für die dringende Sanierung ebnete ein Stadtratsbeschluss im Mai 2016. Kosten von 250.000 Euro wurden damals veranschlagt, Stadt und Land stellten finanzielle Mittel in Höhe von 237.500 Euro bereit. Den Rest von 12.500 Euro waren durch den Verein Kraftwerk zu erbringen. "Möglich wurde das allerdings nur mit der Unterstützung vieler Chemnitzerinnen und Chemnitzer. Denn 12.500 Euro im Jahr zusätzlich zu den Eigenmittel zu erbringen, war allein nicht schaffbar. Vielen Dank allen, die auf vielfältige Art dazu beigetragen haben", sagt Ute Kiehn-Dziuballa.

"Nun ist der Verbinder wieder nutzbar und viel mehr als ein Gang zwischen den beiden Gebäuden. Die Besucher freuen sich schon, ihn wieder recht vielfältig nutzen zu können." Seit Donnerstag ist der Verbindungsbau wieder für die Öffentlichkeit begehbar. Während einer Veranstaltung mit geladenen Gästen und Spendern wurde der sanierte Bau diese Woche eingeweiht.