Kreativwirtschaft weiter im Aufwind

Branche Werbung, Software und Kunsthandwerk tragen 2,6 Prozent vom Gesamtumsatz bei

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Foto: Demaerre/Getty Images/iStockphoto

Mit Spannung wurde diesen Monat der "Zwischenbericht zum Zweiten Kulturwirtschaftsbericht" erwartet. Grund: Seit dem ersten Bericht aus dem Jahr 2008 hat sich diese Branche in Sachsen enorm weiterentwickelt. So ist die sächsische Kultur- und Kreativwirtschaft mit ihren knapp über 39.000 Beschäftigten (2016) ein wichtiger Arbeitgeber.

Zum Vergleich: Im Maschinenbau waren im gleichen Zeitraum 39.400 Menschen beschäftigt. Der Umsatz der Kultur- und Kreativwirtschaft liegt bei 3,35 Milliarden Euro und trägt damit 2,6 Prozent zum gesamtwirtschaftlichen Umsatz in Sachsen bei. Die Kreativwirtschaft mit den Teilmärkten Werbung, Software/Games und Kunsthandwerk hat dabei die Kulturwirtschaft als Motor der Branche abgelöst.

Der Zwischenbericht zeigt auch, dass die sächsischen Kommunen, der Freistaat Sachsen, der Bund und die Europäische Union den sächsischen Kultur- und Kreativschaffenden facettenreiche Unterstützung anbieten. Ein wichtiger Meilenstein war die Eröffnung des Sächsischen Zentrums für Kultur- und Kreativwirtschaft "Kreatives Sachsen" im Juni 2017. Es bietet Unterstützung in den vier Bereichen Orientierung, Sichtbarkeit, Vernetzung und Wertschöpfung an.