"Kritische Analyse der sportlichen Situation"

Sport CFC verbucht wirtschaftlichen Gewinn

Die Mitgliederversammlung des Chemnitzer FC stand am Montag im Fokus der himmelblauen Sympathisanten, denn der eigens für die Veranstaltung angemietete Hörsaal der technischen Universität war fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Immerhin 326 Mitglieder hatten sich in die Anwesenheitslisten eingetragen. Zunächst konnte der Vorstandsvorsitzende Dr. Mathias Hänel positive Nachrichten verkünden. Denn der Fußball-Drittligist hat das Geschäftsjahr 2014/15 mit einem kleinen wirtschaftlichen Gewinn in Höhe von 2.000 Euro abgeschlossen. Demnach verbuchte der sächsische Fußballclub Gesamteinnahmen in Höhe von 6,965 Million Euro, dem standen Ausgaben in Höhe von 6,963 Euro gegenüber. Hänel skizzierte im Rahmen seines Rechenschaftsberichtes eine insgesamt stabile wirtschaftliche Lage. So sei es im Berichtszeitraum unter anderem gelungen, die Sponsorenerlöse um 479.000 Euro auf mehr als 3,2 Millionen Euro zu steigern. Die sportliche Situation des CFC sah Hänel durchaus kritisch, auch wenn er in diesem Zusammenhang dem jüngsten Fan-Boykott sowie einigen negativen Stimmungen im Umfeld eine Absage erteilte. "Dennoch werden wir in den kommenden Wochen eine kritische Analyse der sportlichen Situation durchführen und im Winter Kurskorrekturen vornehmen", sagte der Vorstandsvorsitzende. "Einige der Spieler, die im Sommer 2015 zu uns gekommen sind, blieben bisher den Beweis schuldig, dass sie den CFC verstärken können", ließ Hänel durchblicken, dass es Anfang des kommenden Jahres personelle Veränderungen geben könnte. In der anschließenden Diskussion meldeten sich zahlreiche Anwesende zu Wort. Sie machten sich nicht nur Gedanken über die sportliche Situation, sondern forderten unter anderem auch die Verbesserung des Angebots im Fanshop.