Künstler zur Wende

Filmvorstellung Chemnitzer Maler und Musiker als Protagonist

kuenstler-zur-wende
Foto: peych_p/Getty Images/iStockphoto

Zu einem Filmabend lädt am morgigen Donnerstag der Verein "Kunst für Chemnitz" in die Heck-Art-Galerie (Mühlenstraße 2) ein. Zu sehen ist der Film "Vielleicht haben wir ein bisschen Wahrheit ins Land gebracht".

Darin wird der Chemnitzer Maler und Musiker Thomas Ranft vorgestellt, der durch die Kunstwissenschaftlerin Gabriele Muschter und den Schriftsteller Uwe Warnke interviewt wird. Befragt wird Ranft vor allem zu seinen Wende-Erfahrungen: Die beiden Filmemacher wollten mit einer Reihe von Interviews verdeutlichen, wie unterschiedlich Künstler in Ost und West die deutsche Teilung erlebt haben und wie sie mit dem mit der Vereinigung erfolgenden Wandel umgegangen sind. "Wir sind konkret der Frage nachgegangen, ob und wie sich solche gesellschaftlichen Veränderungen in der Kunst wie im Leben von Künstlerinnen und Künstlern widerspiegelten", so die Filmemacher.

Thomas Ranft wurde 1945 in Thüringen geboren. Er gehörte 1977 zu den Mitbegründern der Karl-Marx-Städter Künstlergruppe "Clara Mosch". Auch den Verein "Kunst für Chemnitz" gründete er mit. Die Veranstaltung des Vereins beginnt morgen um 19 Uhr.