Kulturhauptstadt 2025: Jeder kann mitwirken

Wettbewerb Bürger können sich als Kulturbotschafter bewerben

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Im Freistaat heißt es: Chemnitz gegen Dresden. Wer hat die besseren Karten? Grafik: Christian Mathea/Steffi Hofmann

Es ist das Jahr 2025. Zeitungen in ganz Europa berichten über Chemnitz, Tausende Kulturinteressierte strömen in Stadt der Moderne. Alles noch ein Traum vieler Chemnitzer, die hinter der Bewerbung ihrer Stadt als Kulturhauptstadt Europas 2025 stehen.

Einsendungen sind noch möglich

Wer aktiv mitwirken will, der kann Kulturbotschafter werden. Die Bewerbungsfrist endet am 12. April. "Bislang sind 20 Bewerbungen eingegangen. Bis kommende Woche freuen wir uns auf weitere Zuschriften und laden alle Chemnitzer noch einmal herzlich ein, sich als Kulturbotschafter zu bewerben", sagt Shireen Prahm von der Stadtverwaltung.

Auf dem Weg mit dem Ziel Kulturhauptstadt hat Chemnitz starke Konkurrenz. Aus dem Freistaat hat auch Dresden den Anspruch auf den Titel angemeldet - mit barockem Prunk, stattlich geförderter Hochkultur und Wissenschaft. Chemnitz will angesichts seiner jüngeren Geschichte auf die Spannung zwischen Identität und Veränderung setzen, sagte Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig bei der Bewerbungsentscheidung Anfang des Jahres.

Chemnitz setzt auf seine Historie

Die einstige Wirtschaftsmetropole Europas hat starke Rückschläge nach dem Wegfall großer Industriebetriebe hinnehmen müssen, seinen Stadtnamen geändert und sich trotz allem mit vielen spannenden Kultureinrichtungen und einer wieder wachsenden Wirtschaft neu erfunden.

Außerdem hat die hiesige Kulturlandschaft neben den großen Häusern wie Oper und Kunstsammlungen auch jede Menge junge Kultur zu bieten, wie das Fritz-Theater, das Kosmonaut-Festival, die Küchwaldbühne und vieles mehr.