Kulturhauptstadt-Büro wird zur Mitmach-Adresse

Bewerbung Anlaufstation wurde in dieser Woche feierlich eingeweiht

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Eröffnung des Kulturhauptstadt-Büros im Rosenhof 6: Oberbürgermeisterin Barabara Ludwig und Kulturbietriebsleiter Ferenc Csák. Foto: Peggy Schellenberger

Die Chemnitzer Bewerbung zur Europäischen Kulturhauptstadt 2025 nimmt Konturen an. Am Dienstag wurde das Kulturhauptstadt-Büro auf dem Rosenhof 6 eingeweiht. Die ungewöhnliche Einrichtung der eigentlich als Durchgang zum Getreidemarkt konzipierten Räumlichkeit ist deutliches Spiegelbild, was man mit dieser Bewerbung vorhat.

"Der Eingangsbereich ist eine treffende Ouvertüre, man wird dazu eingeladen zu erfahren, was sich hinter der Bewerbung verbirgt", betont Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig. Ein rustikaler Tisch lädt zum kreativem Gedankenaustausch ein. Die übergroßen Lehnstühle deuten es an: Chemnitz streckt sich selbstbewusst und möchte den Bürgern das Projekt als erlebbares Mitmach-Projekt näherbringen.

Es werden 2000 Vorschläge in 18 Monaten erwartet

Requisiten aus dem Fundus der Städtischen Theater nehmen dem insgesamt 120 Quadratmeter großen Büros das Sterile. Im hinteren Bereich sind drei Mitarbeiter emsig beschäftigt. Eine der Projektmitstreiterinnen sei dabei ausschließlich für die Ideensammlung zuständig. "Wir rechnen in den kommenden 18 Monaten mit über 2000 Vorschlägen aus allen Bereichen der Stadt", so Kulturbetriebs-Chef Ferenc Csák.

Das Büro bietet Platz für Workshops, Bürgerrunden und Zusammenkünfte des Programmrates. Dreimal wöchentlich können die Chemnitzer hereinspazieren und sich informieren. "Wir wünschen uns, dass es zu einer echten Adresse wird und werden auch außerhalb auf dem Rosenhof für Belebung sorgen", betont Ludwig. So starten Mitte August die Rosenhof-Abende mit Musik, Theater und Gelegenheiten zum Ideenaustausch.

Öffnungszeiten: Montag 10 bis 15 Uhr, Donnerstag 14 bis 18 Uhr und Freitag von 13 bis 16 Uhr