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Westsachsen

Kunst auf Zeit in der alten Fabrik

Festival Ibug kommt dieses Jahr in alte Nadel- und Platinenfabrik

Ab dem 24. August öffnen sich die Türen der alten Nadel- und Platinenfabrik an der Annaberger Straße für die diesjährige Ibug (Industriebrachenumgestaltung). Seit 20 Jahren steht das Gebäude leer - nun toben sich über 100 Künstler aus der ganzen Welt darin aus. Sie bemalen und besprayen Wände, installieren Kunst an Decken, Türen und Fenstern und spielen Musik ab.

Die 13. Auflage des Kunstfestivals findet erneut in Chemnitz statt. In erster Linie suchte das Organisationsteam nach einer Industriebrache, die den Künstlern eine Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten bietet. "Wir brauchen große Räume, wo sich die Kunst entfalten kann, und kleine Räume, die wie ein Atelier für kurze Zeit besetzt werden", erklärt Thomas Dietze, der Festivalleiter. Die Geschichte des Objektes und der darin befindlichen Firma sei ebenfalls wichtig, da dies eines der Themen der Künstler sein soll.

Sicherheit ist ein wichtiger Punkt

Der Außenbereich müsse eine bestimmte Größe haben, damit ein kleines Festival-Gelände aufgebaut werden kann - alles Gründe, die für die Nadel- und Platinenfabrik gesprochen hätten, so Dietze. Einer der wichtigsten Punkte neben der Tauglichkeit für die Künstler sei zudem die Sicherheit. "Da müssen wir sehr genau schauen, um kein Risiko ein zu gehen. Wir sind zum Teil in Gebäuden, die fast 100 Jahre alt sind und die letzten 20 Jahre leer standen", erläutert Thomas Dietze.

Ihren Ursprung nahm die Ibug vor 13 Jahren in Meerane. "Nur weil wir dort so herzlich umsorgt wurden, gibt es uns. Das wollen wir nicht vergessen und bringen daher die Internationale Kunst auch wieder in die Kleinstädte Sachsens", kündigt der Festivalleiter für 2019 an. Dann wird die Ibug nach Reichenbach ins Vogtland ziehen.



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