Kunsthandwerkstage öffnen 65 Werkstätten in ganz Sachsen

Bei den Europäischen Kunsthandwerkertagen laden zahlreiche Chemnitzer Akteure ein

Chemnitz

Wie entstehen die weltberühmten Engel von Wendt und Kühn? Was ist eine Dekupiersäge und wie funktioniert sie? Wäre Klöppeln ein Hobby für mich? Diese und noch viele weitere Fragen könnten sich nach einem Besuch der Kunsthandwerkstage in der Region klären. Vom 10. bis 12. April laden nämlich wieder 65 Kreative aus dem Kunsthandwerk in ihre Werkstätten und Ateliers ein. Dort können die Besucher zuschauen, zuhören, mitmachen oder gern auch einkaufen. Die teilnehmenden Ateliers und Werkstätten sind in ganz Sachsen - hier in Chemnitz, im Erzgebirgs- und Vogtlandkreis, Mittelsachsen und Zwickauer Raum - zu finden. Alle Angebote lassen sich über die Webseite www.kunsthandwerkstage.de filtern.

Vielfalt in Chemnitz

In Chemnitz macht unter andrem Korbmacher Günther Jahn auch mit über 80 Jahren noch bei den Kunsthandwerkstage mit und stellt das Korbflechten vor. Bei Tino Beck im Atelier Augenmerk in Grüna gibt es Führungen und ausführliche Berichte über Restaurierungsarbeiten. Ebenfalls wieder dabei: „Karls Kunsthaus“ auf der Zwickauer Straße 426. Hier erwartet die Besucher ein Mix aus Holz, Keramik, Druck/Papier, Museum/Galerie und Workshop.

Kreative Einblicke im Kaßberg und darüber hinaus

Im „Puschkin“ auf der Weststraße des Kaßberg laden gleich mehrere Kunstschaffende zu den Kunsthandwerkstagen ein, wie zum Beispiel Mandy Willecke und Julia von der Seylberg. Bei „kajö Art“ Am Winkel 7 bekommen Besucher mitten im Frühjahr Adventsgefühle: Katrin Günther und Jörg Metzschke stellen besondere Pyramiden her. Romy Löbel von „Blattwerke“ lädt auf die Lutherstraße 57 ein. Sie bringt Kunst auf getrocknete Blätter - nach tagelangem Pressen und Trocknen entstehen durch Acrylmalerei kleine Kunstwerke auf Blättern.

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