Kurz vor knapp: HVC hält die Dritte Liga

Handball Sandner-Team setzt sich in der Relegation durch

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Die Freude über den Klassenerhalt war nach Spielende riesig.Foto Toni Söll

In einer Nerven aufreibenden Relegation um den Drittligaerhalt haben sich die Frauen des HV Chemnitz hauchdünn gegen TS Herzogenaurach durchgesetzt. Die Grundlage legten die Damen von Trainer Thomas Sandner mit dem 26:24-Sieg im Fränkischen.

500 Fans drückten die Daumen

Dabei war man vor allem über die Außen Melanie Beckert (8 Tore) und Sandra Schumann (5) erfolgreich. Das Rückspiel am Tag der Arbeit wollten dann über 500 Zuschauer sehen, die ihre Mannschaft energisch nach vorn trieben.

Trotzdem lagen die Chemnitzerinnen von Beginn an knapp zurück und konnten niemals Ruhe reinbringen. "Wir haben alles rausgehauen, was wir hatten", so Sandner, der im Heimspiel ausgerechnet auf die beruflich verhinderte Beckert verzichten musste.

Zurück aus der Verletzungspause

Dafür lief die vorher verletzte Kathrin Lucka wieder auf und war sogleich mit vier Treffern erfolgreichste Feldschützin ihres Teams. Die Rückraumspielerin war es auch, die in der Schlussminute nach einer Fehlpassserie am schnellsten schaltete und zum vielumjubelten 16:17 vollendete.

Als großer Rückhalt zeigte sich Torhüterin Sabrina König, die in der zweiten Halbzeit eingewechselt wurde und mehrere Großchancen der Gäste mit tollen Paraden vereitelte. Der HV Chemnitz darf damit ein zweites Jahr in der dritthöchsten Spielklasse ran.

Außerdem hielt der MTV Altlandsberg die Klasse, der sich gegen Vechta durchzusetzen wusste. Die Relegation war erst möglich geworden, da Celle und Kandel ihre Mannschaften zurückgezogen hatten und dadurch zwei zusätzliche Plätze frei wurden.