Läufer: Rund um Chemnitz statt Supermarathon

Benefiz Rainer Böttrich sammelt Geld für Verein Lukas Stern

Mit jährlich 15.000 Startern ist der Rennsteiglauf europaweit der größte Crosslauf. Bei der 48. Auflage wollte Freizeitläufer Rainer Böttrich am kommenden Samstag im Thüringer Wald erstmals den Supermarathon und somit die Königsdisziplin über 74 Kilometer absolvieren. Doch coronabedingt wurde der Lauf abgesagt.

Spendenaktion gestartet

Rainer Böttrich wird stattdessen in gleicher Distanz Chemnitz umrunden. Zeitgleich startet er eine Spendenaktion zugunsten des Vereines Lukas Stern. "Ich habe eine Strecke rausgesucht, die exakt 74 Kilometer lang ist. Ich möchte viele Lauf- und Radfreunde motivieren, ebenfalls einen Teil mitzukommen und für Lukas Stern zu spenden", erklärt er. Auf seinem Facebookprofil ist der Streckenverlauf veröffentlicht und Details zur Benefizaktion. 7 Uhr läuft er in der Nähe der Heinrich-Schütz-Straße los, die Wiederankunft ist gegen 17 Uhr geplant. "Natürlich müssen diejenigen, die ein Stück mitkommen, beachten, dass die Abstandsregeln eingehalten werden", unterstreicht Rainer Böttrich. Begleitet wird er von einem Radfahrer, der seine Verpflegung und Getränkeversorgung absichert. "Ich möchte damit allen, die gerade eine schwierige Zeit durchmachen, Mut machen und zeigen, dass immer noch was geht", sagt Rainer Böttrich. Er denkt dabei an die schwer erkrankten Menschen, denen der Verein Lukas Stern Herzenswünsche erfüllt.

Spätberufener steht nun voll im Saft

Erst 2013 hat der heute 54-Jährige mit dem Laufen begonnen und ist mittlerweile Marathon erprobt. "Ich hatte mich schon bei etlichen Läufen und auch Triathlons, angemeldet. Die erste Veranstaltung, die wieder stattfinden könnte, ist der Gassenlauf in Großrückerswalde Anfang September" hofft Rainer Böttrich.

 BLICK ins Postfach? Abonniert unseren Newsletter!