Ladendiebe flüchten mit dem Auto: Keine Fahrerlaubnis, aber Haftbefehl vorhanden

Blaulicht Auf Ladendiebstahl folgt Einlieferung in JVA

Chemnitz/OT Wittgensdorf. 

Chemnitz/OT Wittgensdorf. Polizisten des Polizeirevieres Chemnitz-Nordost stellten ein Duo nach einem Ladendiebstahl. Für einen der Männer endete der mutmaßliche Beutezug in einer Justizvollzugsanstalt.

Was ist passiert?

Am Dienstagmorgen waren einer Mitarbeiterin eines Supermarktes in der Unteren Hauptstraße zwei Männer aufgefallen. Das Duo hatte Schokolade und Nahrungsergänzungsmittel im Gesamtwert von 68 Euro in eine Reisetasche gepackt. Als einer der beiden den Markt verlassen hatte, sprach ein Angestellter den zweiten an, der daraufhin die Tasche in ein Regal warf und aus dem Laden rannte. Die 45-jährige Kassiererin hatte sich ihm noch in den Weg gestellt. Er konnte jedoch an ihr vorbeirennen und verletzte sie dabei am Arm.

Beide Männer flüchten

Die beiden Männer fuhren anschließend mit einem PKW Mitsubishi fort. Im Zuge sofortiger Fahndungsmaßnahmen konnten die alarmierten Polizisten die beiden Flüchtenden (beide georgische Staatsbürger) in dem beschriebenen Auto in der Bornaer Straße stellen und einer Kontrolle unterziehen. Eine gültige Fahrerlaubnis konnte der 33-jährige Fahrer hierbei nicht vorweisen.

Zwei Haftbefehle

Bei der Kontrolle des 39-jährigen Mitfahrers hatte sich zudem herausgestellt, dass gegen ihn zwei Haftbefehle vorlagen. Im Fahrzeug fanden die Beamten des Weiteren eine Tasche sowie einen Rucksack auf, in welchem sich weitere Schokoladentafeln und Packungen Nahrungsergänzungsmittel befanden.

Einlieferung in die JVA

Wie die beiden Tatverdächtigen in den Besitz dieser Produkte gelangten, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen. Gegen die beiden Georgier wird wegen Diebstahls in Tateinheit mit Körperverletzung ermittelt. Zudem muss sich der 33-Jährige wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Für den 39-jährigen Tatverdächtigen folgte die Einlieferung in eine Justizvollzugsanstalt.

 

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