Landesausstellung: Nach der Krise kommt der Boom

Industriekultur Öffnung der Schauplätze ist jetzt für Juli geplant

Am vergangenen Wochenende sollte die große Wiedereröffnung des Industriemuseums stattfinden. Seit Monaten wird dort an der neuen Ausstellung "MaschinenBoom", die im Rahmen der 4. Sächsischen Landesausstellung organisiert wird, gewerkelt. Doch die Corona-Beschränkungen haben dem Ganzen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Neben dem Industriemuseum ist in Chemnitz das Bahngelände in Hilbersdorf mit dem "EisenbahnBoom" als zweiter Schauplatz der Landesausstellung vorgesehen. Aber wie geht es jetzt weiter? "Die Landesausstellung wird stattfinden", heißt es aus dem Sächsischen Staatsministerium für Kultur und Tourismus. "Wir haben alle die Hoffnung, dass es auch im Kulturbereich wieder zu Lockerungen kommt", sagt Staatsministerin Barbara Klepsch. Alle sechs Standorte der Landesausstellung sollen demnach im Juli, noch vor den Sommerferien, öffnen. Kurator Thomas Spring hebt die Aktualität des Ausstellungstitel hervor: "Das Motto der Landesausstellung lautet bekanntlich 'Boom' und spielt damit darauf an, dass die Sachsen nach wirtschaftlichen Krisen immer wieder einen Wiederaufstieg geschafft haben - durch Fleiß, Zusammenhalt und Erfindungsgeist! Und so wird es nach meiner festen Überzeugung auch nach der Corona-Krise kommen."

Die aktuelle Corona-Problematik soll auch im Zentrum des Begleitprogramms zur Zentralausstellung stehen. Da es vorerst nicht mehr live stattfinden kann, werden Teile des Programms jetzt als Video- und Podcast-Reihe produziert. Zum Auftakt soll im Mai ein Gespräch von Kulturministerin Barbara Klepsch und Wirtschaftsminister Martin Dulig über die Folgen der Corona-Krise für Kultur und Wirtschaft des Freistaats online verfügbar sein. Moderiert wird die Reihe vom Leipziger Journalisten Cornelius Pollmer.

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