Landtag beschließt Weiterentwicklung der Leichtbau-Forschung

Leichtbau Forschungseinrichtungen arbeiten mit regionalen Partnern zusammen

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Etwa 60.000 Arbeitsplätze sind in der Leichtbau-Branche angesiedelt. Foto: Andreas Seidel

Leichtbau ist eine der Schlüsseltechnologien der Zukunft. Vor allem die Energiewende mache energieeffizientere Systeme in den Bereichen Verkehr, Wohnen und Industrie erforderlich, erklärt kürzlich Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange. "Hier kann die Leichtbauforschung Werkstoffe entwickeln helfen, mit denen wir weniger Mengen an Strom, Brennstoffen oder anderen Energieträgern für unsere Autos, Schiffe und Flugzeuge benötigen."

Zentrales Forschungsfeld für Sachsen

Auch in der Speichertechnologieforschung nehme der Leichtbau eine wichtige Rolle ein - zum Beispiel um die künftigen Akkusysteme der E-Autos leichter zu machen um den Effizienzgrad zu erhöhen.

Die Wissenschaftsministerin begrüßt deshalb auch den vom Landtag beschlossenen gemeinsamen Antrag von SPD und CDU zur Weiterentwicklung Leichtbau-Forschung. "In diesem für Sachsen zentralen Forschungsfeld wird unter anderen an den Technischen Universitäten in Dresden, Chemnitz und Freiberg auf höchstem Niveau geforscht. Diese drei Standorte ergänzen sich hervorragend und bilden die Breite und Tiefe der Forschung zur Leichtbau-Technologie ab."

Regionale Partner mit im Boot

Auch an zahlreichen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und außeruniversitären Forschungseinrichtungen werde in Zusammenarbeit mit regionalen Partnern aus der Wirtschaft an Leichtbau-Produkten für die Automobilbranche und die Luft- und Raumfahrt geforscht.

"In Sachsen ist damit die gesamte Wertschöpfung vertreten. Wir unterstützen die Gründung der Leichtbau-Allianz Sachsen aus den drei Technischen Universitäten mit zwei Millionen Euro", sichert Eva-Maria Stange den Abgeordneten die weitere Förderung des Freistaats für den Leichtbau zu. Der Kompetenzatlas der Wirtschaftsförderung Sachsen zum Leichtbau listet 16 Unternehmen, 14 Wissenschaftseinrichtungen und sechs Netzwerke auf. Etwa 60.000 Arbeitsplätze sind in der Leichtbau-Branche angesiedelt.