"Lebenselixier der Kulturhauptstadtbewerbung"

Förderung Insgesamt 17.000 Euro für erste Mikroprojekte

lebenselixier-der-kulturhauptstadtbewerbung
Foto: bl/Beate Kuretzky

Die Verbindung zwischen Kunst, Kultur und Lebensraum steht im Fokus der ersten Mikroprojekte im Rahmen der Chemnitzer Bewerbung zur Europäischen Kulturhauptstadt 2025. "Die Projekte sollen einen Beitrag zur kulturellen Vielfalt der Stadt Chemnitz leisten und das gegenseitige Verständnis fördern", rief das Kulturhauptstadtbüro im August Vereine, Initiativen und einzelne Akteure zum Mitmachen auf. Erstmals werden nun elf sogenannte Mikroprojekte durch das Kulturhauptstadtbüro mit insgesamt 17.000 Euro gefördert.

Weitere Ideen können bis März eingereicht werden

Die Ideen reichen von künstlerischer Gestaltung von Verteilerkästen in Gablenz (Förderung: 1.600 Euro) über Führungen, um den Sonnenberg und seine Geschichte erlebbar zu machen (1.000 Euro), bis hin zu Konzert-Reihen, Künstlergesprächen und Theatergastspielen. Die höchstmögliche Förderung von je 2.500 Euro erhalten drei Projekte, darunter "Europa für alle" des Instituts für Europäische Studien an der TU Chemnitz. Chemnitzer diskutieren dabei über die Zukunft der EU. Die Kulturkneipe "aaltra" baut mit der Förderung seine Wohnzimmerkonzerte "Kwartirnik" aus.

Liveübertragung über Videokanäle und Nachpräsentationen im Netz sind geplant. Der Verein Arthur verfolgt eine Ausstellungsreihe in der Hör- und Seheingeschränkte "ihre" Aufnahmen von Chemnitz machen. "Mikroprojekte sind das Lebenselixier der Kulturhauptstadtbewerbung. Durch sie wird die Idee von der Kulturhauptstadt Europas in den Stadtteilen erlebbar gemacht", sagt Ferenc Csàk, Projektleiter der Kulturhauptstadtbewerbung. Weitere Bewerbungen zur Förderung als Mikroprojekt sind bis zum 31. März 2018 möglich. Mehr unter www.chemnitz2025.de.