Letzte Chance für den "Rosenkavalier"

Oper Am Sonntag um 15 Uhr ist die Aufführung letztmalig zu sehen

Eine der meistgespielten Opern des 20. Jahrhunderts ist am 31. März um 15 Uhr das letzte Mal im Chemnitzer Opernhaus zu sehen: eine Neuinszenierung von Richard Strauss' und Hugo von Hofmannsthals "Der Rosenkavalier".

Uraufführung war 1911 in Dresden

Das Stück beginnt mit einem ungleichen Paar: Die Feldmarschallin Fürstin Werdenberg hat eine Affäre mit dem hochadligen 17-jährigen Grafen Octavian Rofrano. Er wird auserwählt, als Rosenkavalier für den Schürzen- und Mitgiftjäger Baron Ochs um die Hand von Sophie, Tochter des reichen Herrn Faninal, anzuhalten. Doch Sophie und Octavian verlieben sich ineinander, was zu einer ganzen Reihe von Intrigen und Verwechslungen führt...

Die Uraufführung des Rosenkavaliers 1911 in Dresden wurde ein Triumph und das Stück von da an überall in Deutschland und auf der ganzen Welt nachgespielt. Die Inszenierung der Chemnitzer Neuproduktion übernimmt Paul Esterhazy, der als gebürtiger Wiener den Blick auf das typische Wiener Dasein richten will, auf Dinge, die einerseits vergänglich scheinen, aber sich im Grunde in all den Jahren seit Erfindung der "Rosenkavalier"-Geschichte kaum verändert haben, so die Theater Chemnitz.