Letzter Arbeitstag für den Oberstaatsanwalt

Justiz Minister verabschiedete Bernd Hohmann in den Ruhestand

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Justizminister Sebastian Gemkow (r.) mit Bernd Hohmann. Foto: Medienservice Sachsen

Am Samstag hat Chemnitz' leitender Oberstaatsanwalt seinen letzten Arbeitstag. Bernd Hohmann, der zuletzt 70 Staatsanwälten und insgesamt 180 Mitarbeitern vorstand, wechselt in den Ruhestand. Sachsens Justizminister Sebastian Gemkow verabschiedete den 63-Jährigen und erinnerte gleichzeitig an eine einmalige Laufbahn: 1955 in Würzburg geboren, begann Bernd Hohmann 1984 seine berufliche Laufbahn als Richter am Landgericht Würzburg.

Anschließend war er auch bei der Würzburger Staatsanwaltschaft tätig. Im Jahr 1991 wechselte er in die sächsische Justiz und war zunächst bei den Staatsanwaltschaften Chemnitz und Zwickau tätig. Ein Jahr später wurde er zum Oberstaatsanwalt ernannt und an die Staatsanwaltschaft Zwickau versetzt. 1994 wechselte Bernd Hohmann in das Staatsministerium der Justiz.

1995 zum Ministerialrat ernannt, leitete er das Referat für die Dienstaufsicht über die Staatsanwaltschaften bis Ende 1999. Von Januar 2000 an nahm er als Leitender Oberstaatsanwalt die Aufgaben des Behördenleiters bei der Staatsanwaltschaft Zwickau wahr. In der gleichen Funktion wechselte er im September 2007 an die Staatsanwaltschaft Chemnitz.