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Lichtkunstinstallationen für Nachhaltigkeit, das Berliner "Festival of Lights"

Die Hauptstadt wird einmal mehr kreativ - und putzt sich heraus. Das internationale "Festival of Lights" lässt Berlin vom 03. bis 12. September wieder farbenfroh erstrahlen.

Das Thema des diesjährigen Events verdient das Rampenlicht: Unter dem Motto "Creating Tomorrow" engagieren sich die Veranstalter für Klimaneutralität und den Erhalt unserer Erde. 

Einmal jährlich setzt das "Festival of Lights" Berlin mit vielfältigen Lichtinstallationen und Videomappings in Szene. Dabei werden prominente Wahrzeichen, Plätze und Gebäude wie das Brandenburger Tor, der Berliner Dom oder die Staatsoper kunstvoll in Licht getaucht. Auch dieses Jahr illuminieren die Veranstalter die Hauptstadt an über 70 Standorten. 

Berlin aus völlig neuer Perspektive per Lightseeing Tour 

"Festival of Lights"-Organisatorin und Gründerin Birgit Zander ist von Anfang an dabei. Sie empfiehlt den Besuchern des diesjährigen Events: "Nehmen Sie sich mehr als einen Abend Zeit, genießen Sie jede einzelne Inszenierung." Wer die Hauptstadt schon immer mal aus ungewohnter Perspektive kennenlernen wollte, dem bietet sich nun die perfekte Gelegenheit: "Erobern Sie Berlin neu, finden Sie Orte, die sie so noch nicht kannten. Schließen Sie sich einer der geführten Lightseeing Touren an und entdecken Sie unter fachkundiger Führung die Festivalorte." 

Die Lichtinstallationen sind während des zehntägigen Festivals jeweils von 20:21 Uhr bis Mitternacht zu sehen. Sie werden von Lichtkünstlern realisiert, die ihrer Kreativität in ganz unterschiedlicher Handschrift freien Lauf lassen. Wer Berlin auf einer der Lightseeing Touren entdecken will, hat beim Verkehrsmittel die Qual der Wahl. "Das geht mit dem Bus, per Schiff, den Lightbikes, der Elektrodroschke, in einer Stretch-Limousine oder natürlich auch zu Fuß", so Zander.


Birgit Zander | Bildquelle: privates Fotoarchiv

Initiative für Klimaneutralität als Partner des "Festival of Lights"

2021 stehen die Lichtkunstinszenierungen ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit und der Verantwortung jedes Einzelnen für den Erhalt der Erde. Die Künstler der Installationen setzen sich unter dem Motto "Creating Tomorrow" neben Nachhaltigkeit unter anderem mit den Themen Klimaneutralität, E-Mobility, erneuerbare Energien und Digitalisierung auseinander. Passend zu dieser Ausrichtung wird das "Festival of Lights" dieses Jahr von "The Climate Pledge" präsentiert. 

Die Initiative von Global Optimism und Amazon macht sich stark für ein großes Ziel: Jedes Unternehmen, das sich anschließt, verpflichtet sich, bis 2040 CO2-neutral zu sein - zehn Jahre vor der beim Pariser Klimaabkommen vereinbarten Zielmarke. Bereits mehr als 100 globale Unternehmen haben die Herausforderung angenommen, und es sollen noch möglichst viele hinzukommen. 

Für Christiana Figueres, Gründungspartnerin von Global Optimism und ehemalige Leiterin für Klimawandel bei den Vereinten Nationen, ist das Berliner Event dafür die ideale Plattform: "Durch die Partnerschaft mit dem ‚Festival of Lights‘ möchte der Climate Pledge Menschen inspirieren, entschlossen an innovativen Lösungen zur Bewältigung des Klimawandels zu arbeiten." Die Anstrengungen dafür können gar nicht groß genug sein, denn: "Die Herausforderung ist riesig." Figueres blickt trotzdem optimistisch nach vorn: "Wenn wir zusammenarbeiten, können wir eine neue Vision der Zukunft entwickeln, die heute beginnt, um das Morgen zu gestalten."


Christiana Figueres | Bildquelle: Jimena Mateo