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Liebe, Leid und Luftschlösser

Ausstellung Smac widmet sich Sachsen und Böhmen

Sachsens Archäologiemuseum smac zeigt jetzt seine neue Sonderausstellung "Sachsen Böhmen 7000. Liebe, Leid und Luftschlösser". Die Schau, die bis zum 31. März 2019 präsentiert wird, stellt mittels Objekte der Archäologie und Kulturgeschichte sowie bedeutender Kunstschätze Böhmens und Sachsens die facettenreiche und dynamische Beziehungsgeschichte beider benachbarter Regionen von der Steinzeit bis in die Gegenwart dar.

Luftschlösser und Fluchtwege

Denn: Böhmen und Sachsen verbindet mehr als eine gemeinsame Grenze. Es gehe um Verflechtungen, Konflikte und Versöhnung, Liebe und Leid, um Umarmung und Ausgrenzung, um Luftschlösser und Fluchtwege, so die Ausstellungsmacher. Berichtet werden soll dabei nicht von 7000 Jahren Landesgeschichte, deren Geschicke von Fürsten, Königen und Kaisern gelenkt wurden, sondern vielmehr von der zeitlichen Tiefe, von Geben und Nehmen, von Migration, Handelsaustausch und Kulturtransfer. Die Ausstellung soll den Besucher begreifen lassen, warum sich Sachsen und Böhmen einerseits so nah, andererseits so fern sind.

Auf 900 Quadratmetern Ausstellungsfläche sind 673 Einzelexponate von rund 100 Leihgebern - darunter die Nationalgalerie und das Nationalmuseum in Prag sowie die Staatlichen Kunstsammlungen in Dresden - zu entdecken. Zu den Ausstellungsstücken gehören zum Beispiel besondere Kelche aus dem 17. Jahrhundert, ein Kopfreliquiar der Heiligen Ludmilla von Böhmen, Mitbringsel und Erinnerungsstücke von Reisen in die ehemalige CSSR, die Marionetten Hurvinek und Spejbel, Gemälde Böhmischer Barockkunst oder ein roter Skoda aus dem Jahre 1974.

Zu sehen ist die neue Ausstellung "Sachsen Böhmen 7000. Liebe, Leid und Luftschlösser" im smac von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr sowie am Donnerstag von 10 bis 20 Uhr.



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