Lieferdienst mit Falschgeld bezahlt

Betrug Polizei stellt zwei Tatverdächtige

Die Chemnitzer Polizei konnte im Verlauf des vergangenen Wochenendes zwei Männer im Alter von 26 und 36 Jahren ermitteln, die im Verdacht stehen, Falschgeld in Umlauf gebracht zu haben. Der 36-Jährige hatte am Freitagabend gegen 20 Uhr bei einem Lieferdienst Essen bestellt und mit einem 50 Euro Schein bezahlt. Zurück im Geschäft bemerkte der Lieferant, dass es sich bei dem Schein offenbar um Falschgeld handelte. Er verständigte daraufhin die Polizei.

Nach Durchsuchungsbeschluss Fund von Falschgeld und Betäubungsmittel

Die Beamten stellten fest, dass an dem betreffenden Geldschein verschiedene Sicherheitsmerkmale fehlten. In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Chemnitz wurde beim zuständigen Amtsgericht ein Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des 36-Jährigen erwirkt. Bei der daraufhin erfolgten Wohnungsdurchsuchung fanden die Polizisten sieben Geldscheine, bei denen es sich offenbar auch um Fälschungen handelt. Des Weiteren wurden in der Wohnung eine Kleinstmenge Betäubungsmittel sowie entsprechende Konsumutensilien sichergestellt. Im Zuge erster Ermittlungen ergab sich der Verdacht, dass ein weiterer Mann (26) mit dem Inverkehrbringen von Falschgeld in Verbindung steht.

Weiteres Falschgeld in Wohnung von zweitem Tatverdächtigen sicher gestellt

Auch für die Wohnung des 26-Jährigen wurde über die Staatsanwaltschaft Chemnitz ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss erwirkt und umgesetzt. In der Wohnung des 26-Jährigen wurden ebenfalls weiteres Falschgeld, manipulierte Pyrotechnik, zwei verbotene Messer sowie Betäubungsmittel sichergestellt.

Die Ermittlungen der Chemnitzer Kriminalpolizei wegen Inverkehrbringens von Falschgeld sowie Verstößen gegen das Betäubungsmittel-, Waffen- und Sprengstoffgesetz dauern an.