Linux-Fans werden Pinguin-Paten

Kooperation Team der Linux-Tage übernimmt die Patenschaft für zwei Pinguine in Limbach

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Das Chemnitzer Linux-Team mit Pinguin-Maskottchen am Tag der Patenschaftsübernahme im Limbacher Tierpark. Foto: Steffi Hofmann

Was haben Mitarbeiter der Technischen Universität Chemnitz und des Tierparks Limbach-Oberfrohna gemeinsam? Sie lieben Pinguine! "Unsere Pinguine sind der absolute Renner und haben die meisten Patenschaften", sagt Tierparkmitarbeiter Mike Richter, der in dieser Woche zu den bereits 21 bestehenden Patenschaften für die acht Humboldt-Pinguine zwei neue entgegennahm - vom Organisationsteam der Chemnitzer Linux-Tage.

"Unser Maskottchen ist ein Pinguin und soll Sympathieträger für etwas sehr Abstraktes sein", erklärte Ralph Sontag vom Linux-Team. Hinter Linux verbirgt sich ein freies Betriebssystem. Frei bedeutet, dass jeder das Recht hat, Linux zu verwenden und es zu vervielfältigen. Entwickelt wurde Linux 1991 von dem damals 21-jährigen finnischen Informatik-Studenten Linus Torvalds. 1996 verkündigte Torvald, dass er gern einen Pinguin als Maskottchen für Linux hätte. "Als wir von der neuen Anlage in Limbach, also quasi um die Ecke, gehört haben, kam sofort die Idee für eine Patenschaft auf", so Sontag weiter, der gemeinsam mit seinem Team nun jährlich 120 Euro pro Pinguin an den Tierpark spendet.

Linux-Tage dieses Wochenende in der TU

"Auch unter den Besuchern der Chemnitzer Linux-Tage wird es sich der eine oder andere nicht nehmen lassen, den Tierpark künftig zu besuchen", sagt Antje Schreiber vom Orga-Team der Linux-Tage, die an diesem Wochenende wieder im Hörsaalgebäude der TU Chemnitz stattfinden. Bei Vorträgen, Workshops und im Ausstellungsbereich werden viele Erfahrungen ausgetauscht. Alle Informationen dazu sind auf der Website www.linux-tage.de zu finden.

"Natürlich wird dort auch über TUX, unser Maskottchen, und seine Pinguin-Paten in Limbach-Oberfrohna zu lesen sein", verspricht Antje Schreiber.