Lokalmatador gewinnt bei "Schlingel"-Festival

Festival Preis für besten Kurzfilm geht nach Chemnitz

lokalmatador-gewinnt-bei-schlingel-festival
Der Chemnitzer Filmemacher Michael Chlebusch (r.) kann sich über seinen ersten "Schlingel" freuen. Foto: Daniela Schleich / FF "Schlingel"

Am vergangenen Mittwoch verlieh eine Jury beim diesjährigen "Schlingel"-Filmfestival die Preise für die besten nationalen und internationalen Kurz- und Animationsfilme. Über 450 Einreichungen hatte es in diesen Kategorien gegeben, 27 wurden am Mittwoch bei einer "Langen Nacht der kurzen Filme" im Metropol-Kino präsentiert und in diesem Rahmen auch die Wettbewerbssieger gekürt.

"Faszinierend und sympathisch"

Unter den Gewinnern ist mit Michael Chlebusch ein Lokalmatador: Sein von der Chemnitzer Filmwerkstatt produzierter Film "Die Mechanik oder: Wie man auf sich Acht gibt" gewann den Kurzfilmpreis Spielfilm National. "In einer magischen Kulisse gleitet der Zuschauer durch choreografierte Lebenswelten, die mit Zahnrädern, Maschinen und eigenwilligen Charakteren inszeniert wurden. Ein faszinierendes Kleinod mit einem sympathischen Zeigefingergestus", lobte die Jury den Streifen, der im Juli vergangenen Jahres in Chemnitz gedreht und im Dezember 2016 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde.

"Ich bin sehr überrascht - vor allem, weil ja Festivals oft lieber in die weite Welt schauen, wenn sie Preise vergeben. Umso schöner ist diese Ehrung für mich", sagte Chlebusch, der hauptberuflich in einer Chemnitzer Kommunikationsagentur arbeitet.

Auch der Kurzfilmpreis Animationsfilm national blieb in Sachsen - er ging an Francie Liebschner aus Dresden. Den Kurzfilmpreis Spielfilm international holte sich eine Produktion aus Island, den Kurzfilmpreis Animationsfilm international ein in Russland entstandener Film.