Lokalmatador holt sich den Sieg

Radsport Marcus Burghardt belegt den ersten Platz

Beste Stimmung herrschte wieder auf der Steigung an der Gornauer Straße. Foto: Knut Berger

Die Deutschen Meisterschaften im Straßenradsport sind am Sonntag mit einem Paukenschlag zu Ende gegangen. Denn Lokalmatador Marcus Burghardt hat sich zum Abschluss der dreitägigen Titelkämpfe in Chemnitz den Titel geholt. Zweiter wurde sein Teamkollege Emanuel Buchmann. Sein erster Trainer, der Venusberger Klaus Fischer war schon vor dem Start optimistisch. "Ich habe ein gutes Gefühl, dass es heute klappt", sagte die Venusberger Radsportinstitution.

Die Männer fuhren heute 213 Kilometer

Pünktlich 11 Uhr nahmen 202 Fahrer die 213 Kilometer lange Distanz in Angriff. Viele der Profis wussten, dass auf sie ein anspruchsvoller Kurs wartete. Davon unbeeindruckt zeigte sich vor dem Start John Degenkolb, der die Region um Chemnitz bestens kennt, gut gelaunt. "Ich habe ja schon einmal die Erzgebirgsrundfahrt gewonnen. Sie zählte in meinen Anfangsjahren zu meinen Lieblingsrennen", sagte der Profi.

Für ihn war Chemnitz erneut ein gutes Pflaster, denn er holte sich Bronze. Er und die anderen Fahrer wurden von tausenden Zuschauern angefeuert. An der Bergwertung an der Gornauer Straße war am Straßenrand praktisch kein freier Platz mehr zu bekommen. Doch der Kurs und die sommerlichen Temperaturen forderten ihren Tribut. Je länger das Rennen ging, desto mehr Fahrer stiegen aus.

25.000 Zuschauer an der Strecke sowie Besucher des Rahmenprogramms

Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig: "Chemnitz hat an diesem Wochenende gezeigt, dass wir eine Sportstadt sind. Wir haben eine tolle Veranstaltung erlebt. Die vielen tausend Zuschauer haben für eine tolle Stimmung gesorgt. Ich bin begeistert von dieser Stimmung und dem Enthusiasmus, die alle Beteiligten an den Tag gelegt und das Wochenende zu einem solchen Erfolg gemacht haben."