Luft für den CFC wird immer dünner

Fussball Am Samstag gastiert Wehen-Wiesbaden in Chemnitz

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Marcus Hoffmann gibt der CFC-Defensive sichtbar mehr Stabilität. Foto: Harry Härtel

Für den Chemnitzer FC wird in der dritten Fußball-Liga zwölf Spieltage vor Saisonende die Luft im Abstiegskampf immer dünner. Am vergangenen Sonntag war die Elf von Cheftrainer David Bergner zum Karlsruher SC gereist, um von dort etwas mitzubringen. Doch am Ende hatten die Himmelblauen nach der 0:2 (0:0)-Niederlage lediglich die Gewissheit im Gepäck, dass es einmal mehr nicht gelangt hat.

Marcus Hoffmann kehrt zurück

Nach dieser Niederlage fehlen dem Chemnitzer FC als Tabellenachtzehnten sieben Zähler auf einen Nichtabstiegsplatz. Die Himmelblauen haben 22 Zähler auf dem Konto, die Sportfreunde Lotte, die auf dem ersten Nichtabstiegsplatz liegen, erkämpften sich bisher 29 Zähler. Und am Samstag gastiert mit dem SV Wehen Wiesbaden der aktuelle Tabellendritte in der Community4you-Arena. Die Hessen gewannen am jüngsten Spieltag gegen den Halleschen FC mit 3:1.

Vor dem Spiel des Chemnitzer FC beim Karlsruher SC gab es bei den Sachsen wenigstens eine positive Personalie zu verkünden. Denn mit Marcus Hoffmann kehrte ein Akteur in die Innenverteidigung zurück, der sich vor zwei Wochen die Schulter ausgekugelt hatte und anschließend pausieren musste. "Marcus hat seit Mittwoch wieder am Mannschaftstraining teilgenommen, dabei alle Elemente mitgemacht und alles gut verkraftet", begründete CFC-Cheftrainer David Bergner Hoffmanns Berufung in die Startelf.

Physiotherapeuten machten Abwehrhünen wieder fit

Doch beim KSC vermochte es auch der Winterzugang nicht, die 0:2-Pleite zu verhindern. "Sportlich fühle ich mich nach der Niederlage natürlich bescheiden. Aber wichtig ist auch, dass meine Schulter gehalten hat. Die Physiotherapeuten haben in den vergangenen Tagen bei mir richtig Gas gegeben, dafür möchte ich mich auch noch einmal bei ihnen bedanken", sagte Hoffmann.