"Maker Faire" geht in die zweite Runde

Messe Am Wochenende präsentieren sich Kreative in der Chemnitzer Stadthalle

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Bei der Maker Faire können sich auch Kinder ausprobieren. Foto: Maker Faire Sachsen

Am Samstag ab 11 und am Sonntag ab 10 Uhr präsentieren sich zum zweiten Mal in Chemnitz "patente Kreativköpfe zu einem familienfreundlichen Festival für Inspiration, Kreativität und Innovation".

Worum geht es bei der Messe?

Bei der Sächsischen "Maker Faire"-Messe in der Stadthalle geht es darum, einem interessierten Publikum Hobbyprojekte und Prototypen vorzustellen - traditionelles Handwerk und moderne Technologien werden dabei vereint. Kinder, Schüler und Erwachsene sollen an den zwei Tagen auf kreative und spielerische Weise für Wissenschaft, Technik und den lustvollen Umgang mit Materialen und Werkzeugen begeistert werden, so der Veranstalter.

Verschiedene Aussteller haben sich angekündigt

Zu den 60 Ausstellern gehört unter anderem Wunderwuzzi - speziell für Kinder ab 6 Jahren entwickelte Zahnbürstenroboter, die am Stand ohne zusätzliche Werkzeuge zusammengebaut werden können. Ebenfalls dabei: Die Vogel Gruppe. "Wir zeigen, wie man mit einer Hydraulik-Rohrbiege-Maschine innerhalb von wenigen Minuten einen Kleiderbügel zum Mitnehmen herstellen kann."

Die TU Chemnitz ist mit der Professur Adaptronik und Funktionsleichtbau auf der Maker Faire und will anhand einfacher Experimente auf Basis der Open-Source-Plattform "Arduino" Einblicke in die Welt der Mechatronik geben.

Der Chemnitzer Verein Stadthalten ist mit einem Stand präsent, an dem sich das Repaircafé vorstellt und zum Fachsimpeln einlädt. Spaßig geht es bei den Seifenkistenfreunden Einsiedel zu: "Wir wollen auf eine Freizeitgestaltung aufmerksam machen. Das kennt jeder Opa und Vati und einige Seifenkisten schlummern noch auf Böden oder in Scheunen."