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Mehr Geld für sächsische Hochschulen

Wissen Bildung wird vom Wissenschaftsministerium weiter gefördert

Die 14 sächsischen Hochschulen werden durch das Wissenschaftsministerium seit drei Jahren mit zusätzlichen Mitteln für Projekte unterstützt, die den Studienerfolg verbessern helfen. Waren bisher dafür aus Hochschulpaktmitteln 56 Millionen Euro eingeplant, wird diese Summe nun um 20 Millionen Euro erhöht. Die mögliche Laufzeit für die Projekte wird bis 2023 verlängert. Die Hochschulen können die Gelder bis 15. November 2018 beantragen.

"Mit den zusätzlichen Mitteln unterstützen wir unsere Hochschulen bei ihrem Ziel, die Studierenden zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen", so Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange. "Es geht darum, Studienabbruch vorzubeugen, möglichst innerhalb der Regelstudienzeit zu studieren und ein hohes fachliches Niveau zu erreichen. Da die Voraussetzungen der Studierenden oftmals sehr unterschiedlich sind, ist das für die Hochschulen eine große Herausforderung."

Wohin fließt das Geld?

Gefördert werden beispielsweise Brückenkurse, Übungen und Einführungsvorlesungen in Fächern, die eine hohe Barriere für Studierende darstellen, wie zum Beispiel Mathematik und Physik. Förderfähig sind auch Tutorien durch Studierende höheren Semesters, Mentoring durch Berufstätige und ehramtlich Tätige, Studienmodelle, die frühzeitige Praxiserfahrungen ermöglichen oder Maßnahmen zur besseren Integration ausländischer Studierender.

53 Projekte laufen bisher an den 14 sächsischen Hochschulen erfolgreich und werden teilweise in diesem Jahr abgeschlossen. Darüber hinaus werden 24 Projekte, die den Studienerfolg verbessern helfen, mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Aus Mitteln des ESF stehen dafür bis zum Jahr 2020 rund 13 Millionen Euro zur Verfügung.



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