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Mehr Geld für Theater-Mitarbeiter

Stadtrat Mitglieder widmen sich Tarifverträgen

In ihrer nächsten Sitzung, am kommenden Mittwoch, befassen sich die Chemnitzer Stadträte intensiv mit den Theatern der Stadt. So steht ein Grundsatzentscheid zur Ertüchtigung des Schauspielhauses auf dem Plan. Demnach soll die Verwaltung beauftragt werden, an der Zieschestraße die erforderlichen Planungsschritte im folgenden Haushaltsjahr einzuleiten. Dazu gehören zum Beispiel Maßnahmen im Bereich des Brandschutzes.

"Die Leitungsanlagen liegen ungeschützt in notwendigen Fluren und Treppenhäusern. Wand und Deckendurchbrüche sind ohne Brandschutzschotte ausgeführt", heißt es in der Vorlage. Außerdem sollen die Dächer, die in einem schlechten Bauzustand seien und dadurch bereits großflächige Pfützenbildungen zur Folge hatten, modernisiert werden. Darüber hinaus sind Fassadenbereiche rissig und kleinere Betonstücke fallen bereits herab, heißt es weiter. Die Maßnahmen müssten insbesondere aus Gründen der Verkehrssicherheit aber auch für die Absicherung des weiteren Spielbetriebes umgesetzt werden. Ziel sei es, das Schauspielhaus damit im Bestand für die nächsten Jahre ordnungsgemäß weiter nutzen und betreiben zu können.

5 Millionen Euro für den Haushaltsplan

Mit dem Haushaltsplanentwurf 2019/2020 soll die Maßnahme mit einem Gesamtvolumen von 5 Millionen Euro in den Haushaltsplan eingeordnet werden. Ebenfalls auf der Tagesordnung der Stadträte am 24. Oktober steht eine Änderung des Tarifvertrages für die derzeit etwa 435 Beschäftigten. Für sie wurden in der Vergangenheit mehrfach wiederholt Haustarifverträge abgeschlossen, Verträge also, die unter dem Flächentarif des gesamten öffentlichen Dienstes in Deutschland liegen. Grund für die Haustarife waren stets klamme Kassen der Städtischen Theater. Unter anderem durch Zuschüsse der Landesregierung im Bereich der Kulturförderung kommt nun für die Chemnitzer Theaterleute wieder ein höherer Verdienst - nämlich 14 Prozent mehr - in Frage. Das bisherige geringere Arbeitsentgelt wurde spartenabhängig ganz oder teilweise mit verringerter Arbeitszeit kompensiert.



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