Mehr war da nicht drin?

Fussball Ostderby CFC gegen 1. FC Magdeburg endet 1:1

CFC gegen den 1. FC Magdeburg in der Community4you-Arena: (v.l.) Marius Sowislo, Tim Danneberg und Dennis Mast. Foto: Haertelpress

Der Chemnitzer FC hat im Ostderby der 3. Fußball-Liga am Dienstag Kampfgeist bewiesen und sich in der Schlussphase des Heimspiels gegen den Tabellenzweiten 1. FC Magdeburg zu Hause einen Punkt gesichert. Vor 8.392 Zuschauern endete die Begegnung 1:1 (0:0).

"Mein Team hat in den letzten Minuten alles probiert und hat sich dafür belohnt", sagte CFC-Cheftrainer Sven Köhler nach der Partie. Chemnitz hat nun 44 Punkte auf dem Konto und belegt vorerst den 6. Tabellenplatz.

Magdeburg bleibt bestimmend

Allerdings bestimmten zunächst die Gäste das Geschehen in der community4you-Arena. Das hatte auch CFC-Spieler Daniel Frahn so erkannt. "In der ersten Halbzeit hatten wir keinen Zugriff auf das Spiel", sagte der Stürmer. Immerhin hatte sein Teamkollege Dennis Mast in der 37. Minute das 1:0 auf dem Fuß, doch seinen Schuss kratzte der Magdeburger Verteidiger Christoper Handke noch von der Linie.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte war Magdeburg besser in Schwung und hatte mehr Spielanteile. Allerdings jubelten nach einer reichlichen Stunde die Chemnitzer Fans, als Frahn den Ball ins Tor befördert hatte.

Korrekt oder nicht korrekt?

Doch dieser Treffer wurde wegen einer angeblichen Abseitsstellung nicht anerkannt. "Die Fernsehbidler zeigen, dass mein Treffer korrekt war", ärgert sich Frahn. Doch es kam noch schlimmer. In der 69. Minute wuchtete Marius Sowislo den Ball per Kopf zum 1:0 für die Gäste in den Kasten, CFC-Torhüter Kevin Kunz war ohne Abwehrchance.

In den letzten zehn Minuten nahm die Köhler-Elf endlich richtig Fahrt auf und kam durch Innenverteidiger Berkay Dabanli noch zum Ausgleich (88.). "Aus meiner Sicht geht der Punkt in Ordnung, heute war für uns nicht mehr drin", fasste Frahn zusammen.

Am Samstag wartet Bremen

Am kommenden Samstag muss Chemnitz ab 14 Uhr beim SV Werder Bremen II bestehen. Die Norddeutschen liegen aktuell mit 36 Punkten auf dem 17. Platz.