Mehrere Spitzenplätze im Förderatlas

Forschung Drittmittelerfolg der TU Chemnitz besonders bei Ingenieurwissenschaften

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Die Technische Universität Chemnitz ist beim Drittmittelerwerb sehr gut aufgestellt. Foto: TU Chemnitz/Dirk Hanus

Der alle drei Jahre erscheinende Förderatlas der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bescheinigt der TU Chemnitz auch in seiner aktuellen Ausgabe hervorragende Aktivitäten beim Einwerben von Drittmitteln. In einzelnen Wissenschaftsbereichen belegt die Einrichtung sogar die vordersten Plätze.

Platz fünf im bundesweiten Vergleich

So erreichte sie zwischen 2014 und 2016 in den Ingenieurwissenschaften bei den DFG-Bewilligungen mit etwa 676.800 Euro je Professor den fünften Platz im Bundesvergleich. Insgesamt hatten die Ingenieurwissenschaftlerinnen und Ingenieurwissenschaftler in diesem Zeitraum 39,3 Millionen Euro eingeworben.

In ihrer Fachgebietsanalyse geht die DFG in ihrem 170-seitigen Bericht noch weiter ins Detail: Im Fachgebiet Materialwissenschaft und Werkstofftechnik erreichte die TU Chemnitz Platz 8, betrachtet man nur die Werkstofftechnik sogar Platz 4. Und im Fachgebiet Maschinenbau und Produktionstechnik wurde ebenfalls Platz 8 eingenommen.

Glückwünsche vom Rektor

Im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien steht die TU Chemnitz bei der direkten Förderung des Bundes im Bereich Forschung und Entwicklung auf Platz 10. "Ich freue mich sehr über die erzielten Spitzenplätze und möchte den dafür verantwortlichen Kolleginnen und Kollegen meine herzlichen Glückwünsche und meinen ebenso herzlichen Dank für die geleistete Arbeit aussprechen", sagt Gerd Strohmeier, Rektor der TU Chemnitz.

Das unterstreiche einmal mehr, wie nachhaltig die Chemnitzer Universität ihre Kernkompetenzen zu Materialien und intelligenten Systemen sowie zu ressourceneffizienter Produktion und Leichtbau stärke. Apropos Förderung: Wohin die Mittel der Europäischen Union für den Bereich Hochschule und Forschung in Sachsen gingen und gehen, beantwortet Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange am morgigen Donnerstag im Rahmen eines Besuchs der TU Chemnitz.