Meilenstein in Radiologie am Klinikum

Medizin Neues CT-Gerät am Klinikum

Einen Meilenstein für die bildgebende Diagnostik hat das Klinikum Chemnitz jetzt in Betrieb genommen. Das Institut für Radiologie und Neuroradiologie hat einen sogenannten Dual-Source-Computertomografen (CT) in Betrieb genommen, der das radiologische Institut ergänzt und erweitert. Das Innovative an diesem hochentwickelten CT sind im Vergleich zu den bisher verfügbaren Großgeräten zwei rotierende Röntgenstrahler statt nur einem. Diese ermöglichen bei Parallelbetrieb eine extrem schnelle Aufnahmegeschwindigkeit der Bilder.

Patienten profitieren von neuem CT

Besonders für die Kardiologie seien mit diesem CT die scharfen Aufnahmen von höchster Bedeutung. Der neue Dual-Source-CT erzeuge Bilder schneller, als ein Herz schlägt. Selbst kleinste Herzkranzgefäße seien detailliert sichtbar. "Herzfehler lassen sich dreidimensional in höchster Qualität frühzeitig diagnostizieren und gezielt therapieren", sagt Dr. Karim Ibrahim, Ärztlicher Leiter der Kardiologie der Klinik für Innere Medizin I.

Aber nicht nur Herzpatienten könnten von der innovativen Technik profitieren: Patienten mit Luftnot aus der Pneumologie beispielsweise sollen deutlich komfortabler untersucht werden. Durchblutungsstörungen des Hirngewebes bei akutem Schlaganfall würden mit höchster Präzision dargestellt. Modernste Software ermöglicht einerseits eine erhebliche Reduktion der Strahlendosis und andererseits die Verringerung der verwendeten Kontrastmittelmenge zur Schonung der Nierenfunktion.