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Mikromobilität? Kleine Verkehrsmittel, großes Potenzial!

Forschung Chemnitzer Wissenschaftler gründen Cluster für Mikromobilität

Mikromobilität ist der weltweit nachhaltigste Trend, um Individualverkehr, hohes Verkehrsaufkommen und Ressourceneffizienz zu vereinen. E-Bikes, E-Roller, Hoverboards oder Segways ermöglichen es, kürzere Strecken schnell und ohne große Anstrengung zu bewältigen. "Durch den Anstieg der mikromobilen Verkehrsteilnehmer ergeben sich neue wissenschaftliche Fragestellungen, denen künftig am Forschungsstandort Chemnitz im eigens dafür gegründeten Cluster Mikromobilität nachgegangen werden soll", informiert Martin Dix, Inhaber der Professur Produktionssysteme und -prozesse an der TU Chemnitz.

Ein breites Netzwerk für Mikromobilität soll etabliert werden

Wie kann man die Verkehrssicherheit im Zusammenspiel der "neuen" und "klassischen" Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer erhöhen? Welche zusätzlichen Normen und Prüfungen werden gebraucht, um sichere Produkte zu gestalten? Welche neuen Geschäftsmodelle können für die bedarfsgerechte Nutzung und den Service entwickelt werden? "Diese ungelösten Problemstellungen bedürfen einer vielschichtigen Betrachtung, die Hersteller, Nutzer und öffentliche Träger einschließt", sagt Dix. Der Cluster Mikromobilität will daher ein breites Netzwerk von Expertinnen und Experten etablieren, Forschungsaktivitäten bündeln und Synergien für Akteurinnen und Akteure aus Deutschland schaffen. Auch der Megatrend autonomes Fahren soll berücksichtigt werden. "Die sichere Erkennung und Interaktion der Mikromobile und der autonomen Fahrzeuge wird in den nächsten Jahren eine riesige Aufgabenstellung für uns Forschende", ist Dix überzeugt. Mehr Infos unter www.mikro-mobil.de.



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