Mission Olympia beginnt

Stephanie Schneider Medaillenkandidatin im Zweierbob

Stephanie Schneider aus Rittersgrün sorgt im Eiskanal für Furore. Foto: Carsten Wagner

Breitenbrunn. Zweierbob bei den Damen ist eine noch sehr junge olympische Sportart. Erst 2002 wurde sie ins Programm der Winterspiele aufgenommen. Als erste schrieben sich auf diesem Gebiet die US-Amerikanerinnen Jill Bakken und Vonetta Flowers auf ihrer Heimbahn in Salk Lake City in die Siegerliste ein. Vier Jahre später in Turin stieg die deutsche Bobpilotin Sandra Kiriasis mit Anja Schneiderheinze auf den Olympiathron. Im kanadischen Vancouver schlug Kaillie Humphries zunächst auf ihrer Heimbahn, vier Jahre später im russischen Sotschi zu.

Erzgebirgerin will um Edelmetall kämpfen

Nun will Stephanie Schneider um den Olympiasieg ein Wörtchen mitreden. Bei den letzten Olympischen Spielen in Sotschi wurde die Breitenbrunnerin als Anschieberin mit Anja Schneiderheinze, die von der Anschieberin zur erfolgreichen Pilotin avancierte, Zehnte.

Diesen Weg bestritt auch die 27-Jährige, die nun ihrerseits erfolgreich an den Lenkseilen sitzt und in Pyeongchang im Alpensia Sliding Center in der Zwei-Kilometer-Eisrinne um Edelmetall kämpfen wird. Seit dem Weltcupfinale am Königssee steht fest, dass die Erzgebirgerin vom BSC Sachsen Oberbärenburg mit der starken 22-jährigen Gladbeckerin, Annika Drazek (BSC Winterberg), mit der sie Europameisterin wurde, die Mission Olympia einleitet.