Mit Laufband und Luftschloss: "Goldene Gans" mal anders erzählt

Event Am 8. Januar im Schauspielhaus

Es war ein Mal ein Junge, den jeder für dumm hielt. Als er eines Tages in den Wald geschickt wird und dort einem Zauberer begegnet, der ihm eine besonders Gans schenkt, ändert sich sein Leben. Zwei virtuose Puppenspieler wollen am 8. und 11. Januar, jeweils um 9.30 Uhr, im Schauspielhaus das Märchen von der goldenen Gans erzählen - aber richtig. Und so geraten sie in heftigen Streit, wer es besser könne.

Laufband und mechanische Sperrholzfiguren

Die beiden überbieten sich dabei an Ideen und zaubern nach Lust und Laune die Grimm'sche Märchenwelt auf den Tisch. In der Bearbeitung von Peter Brasch nahm sich Regisseurin Ines Heinrich-Frank des Märchens der Gebrüder Grimm an. Mittels Laufband, hübscher mechanischer Sperrholzfiguren und einem Luftschloss zauberte sie gemeinsam mit den Spielern die Geschichte auf den Tisch.

"Und da wir und unsere Kinder nicht von gestern sind, wurde unsere heutige Zeit voller Witz gleich mit eingeflochten", so die Theater Chemnitz an. Die preisgekrönte Inszenierung erlebte 2007 ihre Premiere am Puppentheater Halle/Saale.