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Mit schwerem Gerät in die Stadtgeschichte

Hartmannplatz Baugrund in Chemnitz wurde untersucht - Oberschule soll entstehen

Für mehr als 24 Millionen Euro soll auf dem Richard-Hartmann-Platz bis 2022 eine neue Oberschule entstehen. Um sicherzugehen, ob der Baugrund für die vierzügige Schule geeignet ist, werden derzeit an unterschiedlichen Punkten im Baufeld Rotationskernbohrungen durchgeführt. Mit 20 Zentimetern Durchmesser geht es bis zu einer Tiefe von 25 Metern. Ob sich der Baustart für das kommende Jahr verzögert, hänge von den Ergebnissen der Probebohrungen ab, informiert Geotechniker Michael Höft von der Firma iproplan.

Die Ergebnisse sollen Ende Januar vorliegen und die weiteren Planungen zum Schulhausneubau unterstützen. Grund für die Bedenken: Unter dem Hartmannplatz lagerte der Fluss Chemnitz vor mehreren tausend Jahren Kies ab. Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt der Platz eine meterdicke Schicht aus Trümmerschutt der Hartmannwerke.

Es könnte Munition gefunden werden

Die Bohrlöcher werden nach der Probenentnahme sofort wieder verschlossen. Eine temporäre Geräuschbelästigung sei bis zum Abschluss der Bohrungen am 21. Dezember leider unvermeidbar, informiert die Stadtverwaltung. Da vor Ort auch mit Fundmunition gerechnet werden muss, sind Kampfmittelbeseitiger vor Ort, um vor jeder Bohrung den Grund zu kontrollieren. Die neue Hartmann-Schule soll auf der Freifläche zwischen der alten Hartmannfabrik und dem Volksfestplatz entstehen.



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