Möbel als Lebensgefühl

Einrichtung Höffner erfüllt seit 20 Jahren Wohnträume

Am 2. November 1992 öffnete das damals größte Möbelhaus in den neuen Bundesländern seine Pforten: Höffner im Chemnitz Center. Auf der 38 Hektar großen Fläche des Centers hatten einst fünf Bauern ihre Felder und 32 Kleingärtner ihre Gärten. Höffner war das erste Geschäft, das sich nach der Wende dort ansiedelte. Derzeit arbeiten 156 Angestellte in dem großen Möbelhaus, von denen über die Hälfte von Anfang an dabei ist. Im Jahr 1997 veränderte "Höffi", wie das Gebäude liebevoll von Mitarbeitern und Kunden genannt wird, sein Aussehen: In einem 15 Millionen teuren Umbau entstanden der bereits von weitem sichtbare Lichtkegel sowie neue Elemente im Inneren.

Die Familie Krieger führt das Möbelhandelsunternehmen in vierter Generation. 1907 gründete Wilhelm Krieger eine Tischlerei in Berlin-Moabit. Nach dem Zweiten Weltkrieg musste zunächst von vorn begonnen werden - mit Erfolg, denn 1947, mit Eintritt von Ehefrau Hildegard Krieger, blühte das Geschäft auf. 1967 übernahm Sohn Kurt-Wilhelm das Unternehmen und kaufte den Erben der Höffner Möbelgesellschaft Firma und Namensrechte ab. Der Tischlermeister Rudolf Höffner hatte seine Firma ebenfalls in Berlin gegründet und entwickelte sie vor dem 2. Weltkrieg zu Berlins größtem Möbelhaus.