Montagskonzert: Fuego am Kopp

Veranstaltung Verschiedene Künstler kommen am Montag ab 18 Uhr zum "Nischl"

Am 17. September gibt es wieder ein Montagskonzert am Karl-Marx-Monument. Das Festival "Fuego a la isla" präsentiert von 16 bis 20 Uhr "Fuego am Kopp". Die Veranstalter rechnen mit etwa 2.000 Besuchern. Vor Ort soll auch ein Slacklineparcours aufgebaut werden.

Zu den Musikern, die vor dem Marx-Kopf auftreten, zählt Rainer von Vielen. Die vier Jugendfreunde aus dem Allgäu, alle Jahrgang 1977, tragen seit zehn Jahren ihren "Bastard-Pop", wie sie ihre Musik nennen, in die Welt. Mit Gitarre, Bass und Schlagzeug erschafft die Band über elektronische Sounds ein vieldimensionales Klangbild - von Indie-Disco, Alternative Rock über Weltmusik, Hip-Hop bis hin zu Elektro-Pop. Bei alldem steht Frontmann Rainer mit Kehlkopf-, Falsett- und Sprechgesang im Zentrum. Seine Texte handeln von Sehnsucht nach innerer Ruhe, vom Kampf, den Alltag zu überwinden, vom Gefühl, alles gesehen zu haben und doch nichts zu wissen.

Zum Montagskonzert singen ebenfalls die sich dem Balkan-Beat verschriebene Gruppa Karl-Marx-Stadt - eine fünfköpfige Combo mit einem Faible für Russendisko mit Ska-, Latin- und Funkeinflüssen -, die 2004 in Chemnitz gegründete Americana Rock-Band Calaveras und der Rapper Gossenboss mit Zett.