"Monument" trifft auf Protest

Kunstaktion Installation in Dresden weist auf Krieg in Syrien hin

Eine Chinesische Touristin fotografiert das Werk. Foto: Ralph Koehler/propicture

Dresden. Durchaus beachtenswert, auf jeden Fall schwer zu übersehen: Das Kunstwerk des Deutsch-Syrers Manaf Halbouni, das am Dienstag vor der Dresdner Frauenkirche eingeweiht wurde. Halbouni möchte mit diesem Werk auf den Krieg in Syrien hinweisen und eine Verbindung nach Europa ziehen. Es geht um Leid, Verlust und die Hoffnung auf einen Wiederaufbau. Bei der Eröffnung waren rund 250 Gäste anwesend, darunter Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert.

Parallel dazu hatte sich eine Gruppe von Protestierenden eingefunden - nach Polizeiangaben rund 60 Menschen. Ihnen gelang es durch Pfiffe und Zwischenrufe, die Reden erheblich zu stören.

Die Veranstalter wollten mit ihrer Aktion ein Zeichen des Friedens setzen, so die Projektverantwortliche und Kunsthaus-Leiterin Christiane Mennicke-Schwarz am Mittwoch. Trotz allen Protests: Der positive Zuspruch, den man erhalten habe, sei stark gewesen.

Die Polizei war mit knapp 100 Beamten vor Ort.