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Motocrosser Justin Trache hat wieder ein Ziel vor Augen

Motorsport Leben normalisiert sich auch für die Motorsportler

Chemnitz/Thurm. 

Chemnitz/Thurm. Die Motocross-Saison 2020 hatte sich auch Justin Trache ganz anders vorgestellt. Immerhin war der Chemnitzer schon bei zwei Vorbereitungsrennen in Italien, einem in Deutschland und Anfang März sogar schon bei einem Rennen zur Europameisterschaft in Valkenswaard in Holland im Einsatz. "Es hat dort viel geregnet, sodass die Strecke sehr schlammig war. Als 25. meiner Gruppe habe ich die Qualifikation fürs Rennen leider verpasst", erklärte der 18-Jährige am Rande des sogenannten Traicings am vergangenen Wochenende. Hierbei handelte es sich um ein von seinem Verein MSC Thurm erfundenen wettkampfähnlichen Training plus verkapptem Rennen. Die westsächsische Erfindung lockte sogar den deutschen WM-Fahrer Tom Koch aus Thüringen an.

Diese Möglichkeit nahm auch Justin Trache wahr, denn er ist in diesem Jahr von einer 125-ccm-Zweitaktmaschine auf ein größeres und schwereres Viertakt-Bike mit doppelt so viel Hubraum umgestiegen und braucht so jeden Kilometer Training. Hinzu kam natürlich auch bei ihm die unfreiwillige Corona-Pause. "Die ersten Rennen am Saisonbeginn haben mir gezeigt, woran ich noch arbeiten muss. Am Anfang von Corona habe zwei Monate gar nicht mit dem Motorrad trainiert. Das war von der Motivation her schwierig, weil man ja nicht wusste, wofür man trainiert und ob in diesem Jahr überhaupt noch Rennen stattfinden." Seit letzter Woche gibt es einen neuen WM-Kalender, an die Justin Traches EMX250 gekoppelt ist. "Jetzt hat man zumindest ein konkretes Ziel, auf das man hinarbeiten kann.