Museum zeigt DDR-Spielzeug

Ausstellung Exponate wecken in Meerane Erinnerungen an die Kindheit

In der Weihnachtsausstellung im Heimatmuseum in Meerane entdeckt Museumsleiterin Cornelia Sommerfeld auch viele Raritäten aus der eigenen Kindheit. Dazu gehört ein ferngesteuertes Auto vom Typ De Tomaso Mangusta, was zwischen 1975 und 1989 produziert wurde. "Ein solches Auto hatte auch mein Cousin. Damit durften die anderen Kinder aber nie spielen", sagt die Museumsleiterin, die zudem viele Erinnerungen mit den Brettspielen und der Puppe "Monchichi" verbindet. In der Weihnachtsausstellung, die bis zum 10. Januar 2016 gezeigt wird, rückt das DDR-Spielzeug in den Mittelpunkt. Dabei handelt es sich zum größten Teil um Leihgaben aus der DDR-Spielzeugsammlung von Familie Reißmann aus Greiz. "Die Geschichte der Spielwarenindustrie und Spielwarenbetriebe in der DDR von 1949 bis 1990 war bunt und vielfältig wie ihre Produkte. Wir zeigen in der Ausstellung Exponate aus den verschiedensten Bereichen der Kinderstuben, darunter Bilderbücher, Puppen, Musikinstrumente, Autos, Sandmannfiguren, Baukästen oder Kinderküchenmaschinen. Das Spielzeug stammt von bekannten Firmen wie Anker, Plasticart, MSB, PIKO und Sonni", sagt Cornelia Sommerfeld, die erstmals für die Weihnachtsausstellung verantwortlich ist und sich auch über Exponate von Einwohnern aus Meerane und Umgebung freuen kann. Sie macht deutlich: "Mit einem Teil der Spielsachen verbinden sich auch Erinnerungen an meine eigene Kindheit". Das Museum hat Montag (9 bis 12 Uhr), Dienstag und Donnerstag (9 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr), Sonntag (14 bis 17 Uhr) und am zweiten Weihnachtsfeiertag (14 bis 17 Uhr) geöffnet. Am 24. und 31. Dezember ist geschlossen.