Nach 18 Jahren Dauerausstellung: Neue Einblicke im Tietz

Museum Neue Dauerausstellung im Naturkundemuseum geplant

Im September soll das Konzept für die neue Dauerausstellung des Naturkundemuseums vorgelegt werden. Laut Kuratorin Thorid Zierold ist das auch dringend nötig. "Im Durchschnitt werden solche Dauerausstellungen aller zehn Jahre erneuert. Wir sind weit darüber hinaus", sagte sie. Seit 2001 gibt es die Schau im Tietz.

Wenn der Stadtrat zustimmt, wird sich das Naturkundemuseum - frühestens in fünf Jahren, so lange dauert der Umbau - auf 1800 Quadratmetern und in acht Räumen präsentieren. Schwerpunkte sollen dann nach wie vor die Aspekte Erdgeschichte und Insektarium bilden. "Aber es soll künftig immer einen Bezug zur Stadt Chemnitz geben", so Thorid Zierold. Ihr Ziel sei es, Horizonte zu öffnen und Wissensdurst zu generieren.

Der versteinerte Wald soll in ein neues Licht gerückt werden

Konkret sollen die Schmetterlingsvitrine vergrößert und ein historisches Kabinett geschaffen werden, in dem wichtige Personen, Objekte und Kuriositäten der Museumsgeschichte ihren Platz finden. Geplant ist außerdem eine Art sakraler Raum für das Thema "Modell Baum".

Ein weiterer Fokus soll auf versteinerte Wälder weltweit gelegt werden. "Wir haben da einen Fundus von 2400 Objekten aus allen Ländern", so die Kuratorin. Nicht zuletzt soll auch der Versteinerte Wald im Tietz mehr Aufmerksamkeit bekommen - zum Beispiel durch eine auffällige Beleuchtung. Viele Bürger wüssten auch heute noch nicht, welche Geschichte eigentlich hinter den Bäumen im Tietz steckt, so Zierold.