Nach den Ereignissen im August: Was hat sich verändert?

Sicherheit Chemnitzer sind zur Sicherheitskonferenz am 25. April eingeladen

Als Reaktion auf die Ereignisse im vergangenen August stellte Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig einen Monat später einen Sieben-Punkte-Plan zum Zusammenleben in Chemnitz vor. In einem Zwischenbericht hieß es diese Woche, dass der Stadtordnungsdienst schrittweise von 22 auf 35 Mitarbeiter aufgestockt werden soll. Am 25. April werde es unter Leitung von Bürgermeister Miko Runkel zudem eine Sicherheitskonferenz geben. Chemnitzer sind an diesem Tag ins Haus Kraftwerk eingeladen, um mit Vertretern der Polizei und des Ordnungsamtes ins Gespräch zu kommen. Darüber hinaus soll die Reihe "Im Gespräch bleiben" fortgesetzt werden - im ersten Halbjahr zum Thema Baustellen und im zweiten Halbjahr zum Thema Migration.

Zwischenbericht zum Sieben-Punkte-Plan

Von Bund und Land forderte Barbara Ludwig einen stärkeren Einsatz für Chemnitz. Eine spürbare Stadtentwicklung, die auch in der Innenstadt neue Akzente setzt, gehe nicht allein aus eigener Kraft. Ludwig forderte außerdem, dass die Chemnitzer Universität weiter wachsen kann: "Attraktive Städte haben wachsende Universitäten. Daher muss die sächsische Landesregierung die Voraussetzungen dafür schaffen, dass unsere Universität wachsen kann und vor allem darf, statt verordnet zu schrumpfen. Ein notwendiger erster Schritt ist es, in Chemnitz eine komplette Lehrerausbildung zusätzlich zu den bestehenden Studiengängen aufzubauen."