Nach der Zenti kommt die Brücke

Verkehr Bahnhofsstraße wieder befahrbar - Kaßbergauffahrt nächstes Großprojekt

nach-der-zenti-kommt-die-bruecke
Gestern wurde die Großbaustelle an der Zenti beendet. Der Verkehr auf der Bahnhofstraße rollt wieder. Foto: Steffi Hofmann

Nach rund 15 Monaten Gesamtbauzeit sind die umfassenden Umbaumaßnahmen an der Zentralhaltestelle seit gestern abgeschlossen. Die Bahnhofstraße ist damit für Autofahrer wieder passierbar. Beginnend von der Brückenstraße über die Haltestelle Roter Turm sowie die gesamte Zentralhaltestelle bis hin zu Bereichen der Reitbahnstraße sind komplexe Modernisierungsmaßnahmen erfolgt und eine Barrierefreiheit ausgebaut worden.

Eine neue Fußgängerquerung

Auf der Bahnhofstraße wurde eine neue Gleiskreuzung mit zwei neuen Fahrbeziehungen für die Straßenbahn und am Bahnsteig 8 ein Gleis verbaut. Neben den Neuerungen für die Straßenbahn sind zudem alle Bahnsteige für den Busverkehr ausgebaut worden.

In der Mitte der Haltestelle Roter Turm, etwa in Höhe des Hoteleingangs, entstand eine neue Fußgängerquerung, die die Seite des Stadthallenparks mit der des Rawema-Hauses verbindet. In den letzten Wochen lag der Fokus auf dem Bahnsteig 1 sowie dem Gleisbau in der Reitbahnstraße.

Vier Bauphasen waren es insgesamt

"Wir wussten im Vorfeld, dass der Umbau der Zentralhaltestelle eine außerordentlich anspruchsvolle Baustelle wird - sowohl für die Fahrgäste als auch für unser Personal", resümierte gestern CVAG-Sprecher Stefan Tschök. Während der insgesamt vier verschiedenen Bauphasen seien immer Servicekräfte vor Ort gewesen, um Fragen der Fahrgäste zu beantworten. "Jetzt haben wir eine gute und absolut moderne Zentralhaltestelle", so Tschök weiter.

Das nächste größere Straßenbauprojekt, das sowohl Autofahrer als auch den öffentlichen Personennahverkehr betrifft, ist die Sanierung der Karl-Schmitt-Rottluff-Brücke. Bis voraussichtlich Oktober 2019 ist die Kaßbergauffahrt gesperrt. "Anschließend hoffen wir, dass unsere Busse nicht mehr nur mit zehn Kilometern pro Stunde die Brücke befahren", so Stefan Tschök.