Nach erfolgreichem ersten Treff: Chemnitzer Radsportteams starten mit Rückenwind ins neue Jahr

Radsportteams Marx Städter Bikescheune und Gelenkzentrum Chemnitz Bikescheune haben gemeinsame Mission

Chemnitz

Mit viel Vorfreude und frischer Energie starten die beiden Radsportteams Marx Städter Bikescheune und Gelenkzentrum Chemnitz Bikescheune in die neue Saison 2026. Insgesamt 18 Fahrer gehören nun zur sportlichen Gemeinschaft, die sich am vergangenen Wochenende in Chemnitz traf – um Pläne zu schmieden, sich auszutauschen und die Leidenschaft für den Radsport zu leben.

Heimatgefühl inklusive

Für Silvio Knop, Fahrer, Sponsor und Manager in Personalunion, war das Treffen ein Heimspiel: Der Chemnitzer, der die Bikescheune in Neukirchen betreibt, freut sich besonders über den gewachsenen Teamgeist und das starke Interesse neuer Fahrer. „Wir sind plakativ, professionell und unsere Rennen laufen über Taktik“, erklärt der 45-Jährige.

Auch die Ziele für die kommende Saison benennt er klar: Der Titel bei den Deutschen Meisterschaften, Siege bei den Spreewald Masters in allen Altersklassen, eine erfolgreiche Mallorca-Rundfahrt und gute Platzierungen bei wichtigen Rennen wie dem Sachsenringrennen stehen auf dem Programm. Im März folgt das gemeinsame Trainingslager.

Frischer Wind aus Bayern

Neu im Team ist Wolfgang Brandl. Mit seinen 39 Jahren ist der Regensburger der jüngste Fahrer im Aufgebot. In den letzten zehn Jahren sammelte er Rennerfahrung in den USA, unter anderem in Chicago, New York und Milwaukee. Jetzt will er auch in Deutschland durchstarten: „Ich will die anderen gern auch motivieren und das Beste aus den Fahrern herauskitzeln.“

Sportliches Duo aus Osnabrück

Aus Osnabrück angereist kamen Lars Geisler und Christina Seifert. Beide teilen nicht nur den Wohnort, sondern auch die Begeisterung für Ausdauersport. „Der Radsport ist meine Passion, meine Leidenschaft. Durch ihn bekomme ich auch den Kopf frei vom Job“, sagt Geisler, der im Konfliktmanagement tätig ist. Seifert, früher Marathonläuferin, entdeckte 2020 das Rennrad für sich – und ist seither nicht mehr davon wegzubekommen.

 

Motivation, Struktur und gute Stimmung

Für die meisten ist es nicht das erste Teamtreffen – und doch immer wieder ein besonderer Moment im Jahr. Alte Verbindungen werden aufgefrischt, neue Fahrer willkommen geheißen, gemeinsame Vorhaben mit Leben gefüllt. Was alle verbindet, ist die Lust auf gemeinsames Fahren, ehrgeizige Ziele und ein respektvolles Miteinander.

Erfahrung trifft auf Kilometerleistung

Ein echtes Langstreckentalent im Team ist Michael Kopf aus Berlin. Er gehört seit 2025 zur Mannschaft und schätzt besonders die klare Organisation. „Die Stimmung ist gut hier und alle ziehen an einem Strang“, sagt Kopf, der auf bis zu 25.000 Radkilometer pro Jahr kommt – in seiner Freizeit. Sein Ziel für die kommende Saison formuliert er nüchtern: „Optimale Leistungen mit dem Team erbringen.“

Auftakt mit Perspektive

Auch wenn das Jahr noch jung ist – die Bikescheune-Teams haben viel vor. Der Auftakt hat gezeigt, wie viel Energie in der Gemeinschaft steckt. Ob auf Asphalt, in Trainingslagern oder bei der Trikotpräsentation: Der Zusammenhalt wächst, das Selbstbewusstsein auch.

Der Saisonstart ist gemacht

Mit dem gemeinsamen Wochenende ist der Grundstein gelegt. Zwei Teams, eine Vision – und ein Jahr voller Rennen, Herausforderungen und Teamarbeit liegen vor der Bikescheune-Familie. Die Motivation ist spürbar. Und der erste Tritt ins Pedal ist längst getan.

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