Nach Explosion in Chemnitz: Tatverdächtiger festgenommen - Ermittlungen der Polizei zur Ursache dauern weiter an

Zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz

Chemnitz

Bei einer Explosion in der Blücherstraße ist am Donnerstagabend ein Mann schwer verletzt worden. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei wurden gegen 22.30 Uhr zu dem Einsatz alarmiert.

Explosion löst Einsatz aus

Nach Reporterangaben war es in der Blücherstraße aus bislang ungeklärter Ursache zu einer Explosion gekommen. Die Einsatzkräfte rückten daraufhin zu dem betroffenen Bereich aus.

Ein Tatverdächtiger im Zusammenhang mit dem Geschehen festgenommen. Der Mann erlitt schwere Verbrennungen und musste medizinisch versorgt werden.

Weitere Person kommt ins Krankenhaus

Eine weitere Person wurde nach Reporterangaben mit dem Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus gebracht.

Was genau explodierte und wie es zu dem Vorfall kam, ist derzeit noch unklar.

Hintergründe noch offen

Die genauen Hintergründe des Geschehens sind bislang nicht bekannt. Auch zu möglichen Schäden oder zum konkreten Tatvorwurf gegen den festgenommenen Mieter liegen derzeit keine gesicherten Angaben vor.

Update 4. September 10.30 Uhr

Nachdem es in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in der Blücherstraße in Chemnitz eine Explosion gab, sind aktuell Brandursachenermittler sowie die Kriminalpolizei vor Ort. Ebenso wird sich am heutigen Freitag noch ein Statiker ein Bild von der Lage machen und endgültig entscheiden, ob die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren können oder nicht.

Update der Polizeidirektion Chemnitz am 4. September, 14.22 Uhr

Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst am späten Donnerstagabend wegen einer Explosion samt Brandgeschehen zu einem Mehrfamilienhaus in die Blücherstraße gerufen wurden sind. Vor Ort bestätigte sich den Einsatzkräften die Erstmitteilung. In einer Wohnung im zweiten Obergeschoss war es aus noch unklarer Ursache zur Explosion und folglich zum Brand gekommen. Während sich zehn anwesende Hausbewohner selbstständig in Sicherheit gebracht hatten oder von den Einsatzkräften gerettet worden waren, suchten Polizisten im Umfeld des Tatortes nach dem 37-jährigen Mieter der betroffenen Wohnung. Denn nach Zeugenaussagen hatte er unmittelbar nach der Detonation fluchtartig das Mehrfamilienhaus verlassen.

An der Kreuzung Fichtestraße/Jahnstraße konnten Beamte den Gesuchten nach einigen Minuten ausfindig machen und stellen. Der 37-Jährige wies leichte Verletzungen auf.

Er wurde medizinisch versorgt und anschließend erging gegen den mutmaßlich unter Einfluss von Amphetaminen stehen den Deutschen die vorläufige Festnahme. Denn der Mann, der sich in Polizeigewahrsam befindet, steht im Verdacht, die Explosion durch Umgang mit brennbaren Stoffen in seiner Mietwohnung herbeigeführt zu haben. Er soll heute am Amtsgericht Chemnitz vorgeführt werden.

Die Ermittlungen der Chemnitzer Kriminalpolizei dauern indes an. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand ist das Mehrfamilienhaus nicht bewohnbar. Angaben zum entstandenen Sachschaden liegen bislang nicht vor.

Update der Polizeidirektion am 7. September, gegen 15.01 Uhr

Zwischenzeitlich ist der damals leicht verletzte 37-jährige Beschuldigte am Amtsgericht Chemnitz einem Richter vorgeführt worden, infolgedessen der Deutsche auf richterlichen Beschluss in einem Haftklinikum untergebracht wurde.

Die Ermittlungen der Chemnitzer Kriminalpolizei dauern indes an.


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