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Nach langer Pause: Niners beim Wiederauftakt in Ludwigsburg

Basketball Gastspiel beim Spitzenreiter

Dreieinhalb Wochen nach dem sensationellen "Triple" gegen Vechta, Bamberg und Bayern München kehren die NINERS endlich wieder auf das Parkett der easyCredit Basketball Bundesliga zurück. Als erster Kontrahent wartet dabei kein Geringerer als Tabellenführer Ludwigsburg, der Chemnitz am Dienstag um 20:30 Uhr in seiner MHPArena empfängt. Die Begegnung wird wieder in voller Länge auf MagentaSport übertragen. "Nach der langen Pause und angesichts unserer Personalsorgen ist das Duell mit Ludwigsburg für uns natürlich eine riesige Herausforderung", betont Niners-Coach Rodrigo Pastore.

Großteil des Teams war lange in Quarantäne

Hinter zahlreichen Spielern stehen momentan gesundheitliche Fragezeichen, so dass Chemnitz kürzlich erst Leon Hoppe aus Bremerhaven zurückbeorderte und auch Nachwuchstalent Brendan Gregori in den Kader holte. "Nur so konnten wir am Sonntag überhaupt 5-gegen-5 spielen", berichtet Pastore vom ersten Training nach der Quarantänepause. Fast zwei Wochen befand sich ein Großteil der Mannschaft in häuslicher Isolation, weil Teammitglieder positiv auf das SARS-CoV-2-Virus getestet wurden. "Zum Glück geht es allen gut und wir hoffen auf ihre baldige Rückkehr", sagt Pastore und ergänzt, "dass neben jenen Fällen ja auch noch weitere Akteure mit verschiedenen Blessuren angeschlagen sind." Da dient es schon als Hoffnungsschimmer, dass kein Chemnitzer eine schwerwiegendere Verletzung hat und auch Filip Stanic nach seinem doppelten Bänderriss in der Reha sehr gute Fortschritte macht. Ein Comeback des Hünen Ende März scheint möglich. Nichtsdestotrotz kommt Spitzenreiter Ludwigsburg wohl geradezu zur Unzeit für das dezimierte Chemnitzer Team.

Gegner dominiert aktuell die Liga nach Belieben

Schließlich dominieren die Schwaben das Geschehen in der easyCredit Basketball Bundesliga, sind mit erst einer Saisonniederlage nicht nur unangefochtener Tabellenführer, sondern haben obendrein mittlerweile auch 16 Spiele in Serie gewonnen. Eines davon war der völlig ungefährdete 114:91-Hinspielerfolg in Chemnitz kurz vor Weihnachten. Mit Akteuren wie Jaleen Smith (17.5 Punkte pro Partie), Barry Brown (14.1), Jordan Hulls (13.4), Jamel McLean (12.5) oder Yorman Polas (9.1) verfügt Ludwigsburg nicht nur über herausragende individuelle Klasse, sondern kann auch auf eine enorm tiefe Bank vertrauen. "Und obendrein wird Ludwigsburg sensationell gut gecoacht", weiß Pastore um die taktischen Fähigkeiten seines Gegenübers John Patrick.

Vorfreude auf die Partie überwiegt

Dennoch oder gerade deshalb freut sich der Chemnitzer Trainer auf die bevorstehende Partie: "Wir sind in der BBL, um uns mit den Besten zu messen und gerade gegen die Topteams kann man immer am meisten lernen." Selbst die Personalsorgen sieht der 48-Jährige als eine Chance: "Dadurch werden einige Spieler viele Minuten sehen, die bislang noch nicht ganz so im Fokus standen oder aus Verletzungen zurückkehren. Sie können sich also auf hohem Level beweisen und das wird uns auch für den weiteren Saisonverlauf noch sehr helfen."



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