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Nach missglücktem Start: Rottluff hofft auf Erfolgserlebnis

Handball Chemnitzer im Kellerduell gegen Weinböhla am Sonntag

Nach drei Niederlagen steht Sachsenliga-Aufsteiger HSG Chemnitz noch ohne jeglichen Punkt im Tabellenkeller. Vor allem gegen Mannschaften, die mit mehreren Legionären antreten, hat das Team von Trainer Thomas Wagner naturgemäß kaum Chancen. Somit müssen gegen die wenigen Kontrahenten, die auf Augenhöhe agieren und ebenfalls weitgehend auf einheimische Akteure setzen, die nötigen Zähler für den Klassenerhalt eingesammelt werden.

Torgefährliches Duo im Auge behalten

Da wären in erster Linie der HSV Dresden, Weinböhla und Zwenkau zu nennen. Dem Spiel am morgigen Sonntagnachmittag, das 15.30 Uhr in der Sachsenhalle an Straße Usti nad Labem beginnt, gegen Mitaufsteiger Weinböhla kommt damit schon eine wichtige Rolle zu. Die Mannen aus der Dresdner Region haben bisher ebenfalls dreimal verloren, zuletzt aber Topfavorit Zwickau beim 21:23 in arge Schwierigkeiten gebracht. Im Angriff ragt das torgefährliche Duo Erik Riedel und Michal Fric heraus, auf das die Rottluffer ihr besonderes Augenmerk richten sollten.

Bei Verteidigung zwei Schippen drauf legen

"Hauptsächlich müssen wir aber die Abwehr stabilisieren", spricht Coach Wagner das große Manko aus den bisherigen Partien an. Im Schnitt musste man 37 Gegentore pro Match hinnehmen, was des Schlechten eindeutig zu viel ist. Beim 26:33 in Dresden überzeugten in der Offensive vor allem Nicolas Gruber (sechs Tore) und Neuzugang Stanley Otto (5). Da ist man auf dem richtigen Weg, in der Verteidigung gilt es jedoch zwei Schippen draufzulegen. Sonst rückt der Ligaverbleib in weite Ferne.