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Nach Mitgliederversammlung: CFC hat endlich wieder einen Aufsichtsrat

Liveticker Aktuelle Informationen rund um die Versammlung in der Chemnitzer Messe

Nach dem 2:2 am Freitagabend stand bei dem Chemnitzer FC am Samstag erneut eine Mitgliederversammlung an. Dabei sollte auch die Wahl des Aufsichtsrates durchgeführt werden, nachdem diese bei der letzten Versammlung im August scheiterte. Die Mitglieder des CFC kamen in der Chemnitzer Messe zusammen. Alle aktuellen Informationen rund um die Versammlung sind hier zu finden.

 

Zusammenfassung: Die 524 stimmberechtigten Mitglieder, die am Samstag anwesend waren, stimmten für die vom Ehrentag vorgeschlagene Kandidatenliste mit einer überwältigenden Mehrheit von 509 Stimmen bei 12 Gegenstimmen und zwei Enthaltungen sowie einem ungültigen Stimmzettel. Dem Aufsichtsrat gehören nun an: Knut Müller (Vorsitzender), Stephan Ballack, Uwe Hildebrand, Grit Hoffmann, Jörg Illing, Tino Kermer und Norman Löster. 

"Niemand von uns hat mit so einem überwältigenden Wahlergebnis gerechnet", sagte Knut Müller. Das Ergebnis zeige, wie wichtig die Bemühungen gewesen seien, wieder ein Verein zu werden. Niemand von uns hat mit so einem überwältigenden Wahlergebnis gerechnet. "Natürlich werten wir das Ergebnis als einen riesigen Vertrauensvorschuss. Es gibt eine Menge Arbeit, um den CFC wieder dahin zu führen, wo er hingehört - als Aushängeschild der Stadt und als feste Institution im Profifußball." 

 

13.30 Uhr: Aus den Lautsprechern erklingt leise die CFC-Hymne. Die Versammlung ist beendet. Die Mitglieder scheinen zufrieden nach Hause zu gehen. Der "Blick" verabschiedet sich aus der Messe Chemnitz.

13.25 Uhr: Udo Pfeifer wünscht sich, dass die Medien die positive Grundstimmung der Mitgliederversammlung publizieren mögen. Tatsächlich verlief die Veranstaltung in einem würdigen und konstruktiven Rahmen. Zudem wurden wichtige Entscheidungen mit überwältigender Mehrheit gefasst. Das sollte Mut für die Zukunft machen. Bei aller Aufbruchstimmung darf aber auch nicht vergessen werden, dass noch viel Arbeit vor allen Beteiligten liegt. 

13.20 Uhr: Uwe Hildebrand tritt an das Mikrofon. Er verkündet, dass Knut Müller der Vorsitzende des Aufsichtsrates wird. "Niemand von uns hat mit diesem deutlichen Ergebnis gerechnet. Das werten wir als großen Vertrauensvorschuss der Mitglieder an uns. Jetzt wollen wir intensiv und gemeinsam den CFC voranbringen", sagte Müller. Von den Mitgliedern gibt es viel Beifall.

13.15 Uhr: Der neu gewählte Aufsichtsrat zieht sich zu seiner konstituierenden Sitzung zurück, um den neuen Vorsitzenden zu bestimmen.

13.10 Uhr: Die Stimmen sind jetzt ausgezählt. Es gibt ein klares Votum: 522 Stimme wurden abgegeben, 509 Mitglieder sprachen sich für die sieben Kandidaten aus. Es gibt lautstarken und stehenden Applaus. Alle sieben Mitglieder erklären, die Wahl anzunehmen.

12.50 Uhr: Jetzt wird es ernst. Die Mitglieder werfen ihre Stimmzettel in die Urnen. Die Auszählung wird dann etwas Zeit in Anspruch nehmen.

12.45 Uhr: Jetzt hätten die Mitglieder die Möglichkeit, Fragen an die sieben Kandidaten zu stellen. Davon macht aber keiner Gebrauch. Jetzt soll es an die Wahl gehen. Es soll die gesamte Liste per Urnen-Wahl gewählt werden.

12.43 Uhr: Die Vorstellung der Kandidaten zieht sich hin. Jetzt ist gerade Tino Kermer an der Reihe.

12.30 Uhr: Es werden die Kandidaten für den CFC-Aufsichtsrat auf die Bühne geholt. Stephan Ballack, Uwe Hildebrand, Grit Hoffmann, Jörg Iling, Tino Kermer, Norman Löster und Knut Müller nutzen die Gelegenheit, um sich kurz vorzustellen und zu begründen, warum sie sich für den CFC engagieren wollen.

12.23 Uhr: Die Wahl des Aufsichtsrates beginnt. Zunächst wird eine Wahlkommission berufen und die Details der Wahl besprochen.  

12.20 Uhr: Es gibt Nachfragen wegen der Nachlizenzierung und einer angeblichen Deckungslücke. Romy Polster gibt Entwarnung. "Alle Auflagen des DFB haben wir erfüllt".

12.15 Uhr: Weitere Mitglieder äußern ihre Meinungen. Die Wortmeldungen sind von großer Sachlichkeit geprägt. "Wir müssen als Fans mit dem Vorstand weiter im Dialog bleiben, wobei aber auch kontroverse Diskussionen möglich sein müssen", sagt einer der Anwesenden.

12.10 Uhr: Ein Fan schildert, dass er in den Fan-Gesprächsrunden im Brauclub dabei war. Er appelliert an alle: "Es geht nur miteinander, nicht gegeneinander".

12 Uhr: Notvorstandsmitglied Siegfried Rümmler betont, dass die Kommunikation mit den Fans weiter verbessert werden muss. "Die ersten Gesprächsrunden, auch mit den Ultras, verliefen erfolgreich. Das dürfen wir nicht einschlafen lassen", fordert der ehemalige Oberstaatsanwalt Rümmler.

11.55 Uhr: Fakt ist: Die wirtschaftliche Lage des Chemnitzer FC ist weiter angespannt. Um die Finanzierung des Spielbetriebs zu sichern, müssen die Zuschauerzahlen steigen, neue Sponsoren gefunden und gegebenenfalls Spenden eingeworben werden.

11.50 Uhr: Jetzt tritt Matthias Lechleitner an das Mikrofon. Der Jurist ist als Insolvenzverwalter tätig und hat die Insolvenzunterlagen des CFC beim Amtsgericht Chemnitz eingesehen. Die Akte soll mehr als 3.000 Seiten umfassen. Er versucht, die Lage zu erläutern und stellt zunächst klar, dass es ohne einen Insolvenzplan nicht geht.

11.45 Uhr: Udo Pfeifer formuliert ein Ziel: "Wir müssen es schaffen, pro Spiel 6.600 Zuschauer ins Stadion zu locken. Das wäre aus wirtschaftlicher Sicht sehr wichtig." 

11.40 Uhr: Wieder Beifall für Pfeifer: "In der Vergangenheit hat der CFC immer wieder von der Hand in den Mund gelebt. Jetzt müssen wir endlich wieder perspektivisch denken und zum Beispiel versuchen, wieder mehr mittelständische Unternehmen für uns begeistern", lautet seine Aussage.

11.36 Uhr: Udo Pfeifer blickt nach vorn. "Wir müssen heute die Gremien erfolgreich wählen. Es geht nur um die Sache, um den CFC", sagt der Unternehmer. Dafür gibt es Beifall von den Mitgliedern.

11.25 Uhr: Udo Pfeifer, Mitglied des Notvorstandes, spricht jetzt über die wirtschaftliche Situation des CFC. Die ersten acht Heimspiele des CFC wollten 43.000 Zuschauer sehen, mit 53.200 wurde jedoch geplant. Damit fehlen jetzt schon 275.000 Euro Einnahmen, mit denen gerechnet wurde. Auch im Sponsoring gibt es eine Differenz. Geplant wurden mit 2,8 Millionen Einnahmen, es werden aber wahrscheinlich nur 2,5 Millionen eingenommen. Die Lücke wäre noch größer, hätten die Gesellschafter nicht jetzt schon 400.000 Euro nachgelegt. Am Saisonende droht ein Verlust von 500.000 Euro. "Wir müssen die zweite Halbserie nutzen, um weitere Sponsoren zu gewinnen", rechnet Pfeifer vor.

11.23 Uhr: Die aktuellen Zahlen zum Tag liegen vor. Laut dem Pressesprecher sind 536 Mitglieder des Chemnitzer FC e.V. anwesend. 520 davon sind stimmberechtigt.  

11.15 Uhr: Jetzt wird es ernst. Der Notvorstand des Chemnitzer FC berichtet über die aktuelle Situation. Romy Polster erinnert jedoch zunächst an vergangene Tage. Es sind bewegte Bilder von den denkwürdigen FC- Spielen zu sehen. Ja, der CFC spielte einmal gegen Juventus Turin. Doch jetzt geht es um die knallharten Fakten. Romy Polster spricht von der derzeitigen Insolvenz und referiert über das Sanierungskonzept.

11.10 Uhr: Zunächst geht es um angenehme Dinge. Versammlungsleiter Rotter beglückwünscht Mitglieder zu ihren Geburtstagen. Zudem werden langjährige Vereinsmitglieder ausgezeichnet. Es werden auch Ehrennadeln des CFC vergeben. So bekommt unter anderem Frank Kühn die silberne Plakette überreicht.

11.07 Uhr: Zunächst geht es um organisatorische Dinge. Es wird die Protokollführerin gewählt, außerdem geht es darum, ob die Medien dabei sein dürfen. Wir haben Glück gehabt, nur acht Mitglieder sind dagegen. Wir dürfen bleiben.

11 Uhr: Die Sitzung wird eröffnet. Zunächst wird die Mannschaft um Cheftrainer Patrick Glöckner begrüßt. Es gibt stehenden Applaus von den Mitgliedern. Zunächst wird der Versammlungsleiter gewählt. Jürgen Rotter wird die Fäden in der Hand halten.

10.55 Uhr: Auf der Leinwand ist es inzwischen dunkel geworden. Das Präsidium füllt sich langsam. Heute geht es insbesondere um die Wahl des Aufsichtsrates.

10.50 Uhr:Auf der Leinwand läuft gerade die Aufzeichnung des Heimspiels vom Freitag gegen den FSV Zwickau, das 2:2 endete. Die Fans haben so Zeit, die eine oder andere Situation der Partie noch einmal ganz in Ruhe zu betrachten.

10:45 Uhr: In wenigen Minuten beginnt in der Messe Chemnitz die ordentliche Mitgliederversammlung des Chemnitzer FC. Die Halle ist sehr gut gefüllt, die Stimmung ruhig. 11 Uhr erfolgt der Start. Aus der Messe berichtet Knut Berger zum Verlauf.

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