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Chemnitz

Nach Vorfällen in Most: CFC greift hart durch

FUSSBALL 10 Haus- und Stadionverbote verhängt

Die Aufarbeitung der Vorfälle am Rande des Saisonvorbereitungsspiels im tschechischen Most hat erste Erfolge ergeben. Insgesamt konnten zehn Personen zweifelsfrei identifiziert werden, die in einem nachträglich öffentlich gemachten Video rechte Parolen grölend durch ein Wohngebiet marschierten. Darüber informierte der Chemnitzer FC am Donnerstagvormittag in einer Pressemitteilung.

"Wir wollen diese Leute ganz deutlich vom Chemnitzer FC abgrenzen. Das Gedankengut, dass die identifizierten Personen offenbar in sich tragen, ist befremdlich und passt nicht zu unserem Chemnitzer FC", so Siegfried Rümmler, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Chemnitzer FC.

Hausverbote gelten zeitlich unbegrenzt

Aus diesem Grund hat der Chemnitzer FC gegen die identifizierten Personen Hausverbote für das Stadion - An der Gellertstraße, sowie die vom CFC genutzten Flächen am CFC Campus (Sportforum Chemnitz) und CFC Junior Campus (Sportplatz Neubauernweg) sowie die dazugehörigen Geschäfts- und Funktionsgebäude ausgesprochen. Die Hausverbote gelten zeitlich unbegrenzt. Alle zehn identifizierten Personen sind keine Vereinsmitglieder des Chemnitzer FC. Zuwiderhandlungen gegen die Hausverbote wird der Chemnitzer FC umgehend mit Strafanzeigen beantworten. Rümmler: "Wir sind glücklich über die Identifizierung, so dass wir noch vor dem 1. Spieltag der neuen Saison Klarheit haben und die Betreffenden aus dem Stadion verbannen konnten. Ich betone aber auch, dass die Ermittlungen weiterlaufen müssen, um weitere Täter dingfest machen zu können."

Ultras Chemnitz 99 positionieren sich

Auch die Ultras Chemnitz 99 haben sich in einem Facebook-Post deutlich von rechtsextremen Äußerungen und Tendenzen distanziert.



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