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Nachwuchs im Tierpark Chemnitz

Tierpark Drei Bennett-Kängurus erblicken das Licht der Welt

Chemnitz. 

Chemnitz. Es gibt wieder erfreuliche Neuigkeiten aus dem Tierpark: Bei den Bennett-Kängurus gibt es Nachwuchs. Alle drei Weibchen haben jeweils ein Jungtier im Beutel. Wie alt diese sind, kann allerdings nur geschätzt werden. Bei der Geburt sind Känguru-Babys nicht größer als eine 2 Euro-Münze. Insofern bemerkt man die Jungtiere nicht unbedingt sofort.

 

Wie bei allen Beuteltieren kommen Bennett-Kängurujungtiere nach einer kurzen Tragzeit von ungefähr 30 Tagen relativ unterentwickelt zur Welt. Sie sind nackt, taub und blind und können sich nur mithilfe ihrer Arme am Fell der Mutter festhalten. Trotzdem finden sie recht schnell und eigenständig den Weg in den Beutel, wo sie sich an einer Zitze festsaugen und so mit Muttermilch versorgt werden. Üblicherweise kommt nur ein einzelnes Jungtier zur Welt, Zwillinge sind selten.

 

Nach rund einem halben Jahr verlässt das Jungtier erstmals den Beutel. Nach weiteren zwei Monaten ist es endgültig zu groß geworden, um noch hineinzupassen. Die Jungtiere werden aber bis zum Alter von rund einem Jahr gesäugt. Zu diesem Zweck stecken sie den Kopf in den Beutel der Mutter. Soweit ist es im Tierpark noch nicht. Man kann aber mittlerweile relativ regelmäßig die Jungtiere aus den Beuteln ihrer Mütter schauen sehen.

 

Im Tierpark leben insgesamt vier Bennett-Kängurus, darunter ein Bock. Da die Art relativ winterhart ist, kann sie das ganze Jahr über die Außenanlage nutzen. Diese teilen sie sich mit den Großen Emus, einer australischen Laufvogelart. Im Tierpark bekommen die Kängurus relativ regelmäßig im Januar oder Februar Nachwuchs.

 



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