Nächster CFC-Neuzugang fix: Er bringt viel frischen Wind vom Ostsee-Strand mit

Himmelblaue basteln weiter an der Mittelfeld-Stabilität

Chemnitz

Regionalligist Chemnitzer FC kann sich auf einen Kicker freuen, der es in den vergangenen drei Jahren gewöhnt war, dass ihm ein rauer Wind entgegen wehte.

Neuzugang kommt aus Greifswald

Das hatte jedoch nichts damit zu tun, dass der 1,89 Meter große Fußballer in den eigenen Reihen ständig Stress bewältigen musste.

Vielmehr lief der zentrale Mittelfeldspieler zu Heimspielen für den Ligakonkurrenten Greifswalder FC auf, dessen Stadion bekanntlich unweit vom manchmal stürmischen Ostsee-Strand liegt.

Stammspieler beim Ligakonkurrenten

In der abgelaufenen Saison stand der Fußballer für Greifswald in 29 Punktspielen auf dem Rasen, wobei er in 28 Begegnungen in die Startelf berufen wurde und viermal traf. Jetzt hat der gebürtige Thüringer, der auch schon beim SV Meppen in 21 Partien Drittligaluft schnupperte, bei den Himmelblauen unterschrieben.

Beim CFC will der 25-Jährige frischen Wind ins zentrale Mittelfeld bringen und wird in der kommenden Spielserie mit der Rückennummer 11 auflaufen.

Wurzeln im Eichsfeld

Seine fußballerische Ausbildung begann David Vogt im Alter von sieben Jahren bei der SG Bickenriede. 2014 wechselte er zum JFV Süd Eichsfeld, ehe er sich drei Jahre später der U17 des FC Rot-Weiß Erfurt anschloss. Für Rot-Weiß ging Vogt ab 2019 auch seine ersten Schritte im Herrenbereich in der Regionalliga Nordost.

Nach einem Jahr in der Oberliga beim FSV Martinroda führte ihn sein Weg 2020 weiter zu Germania Halberstadt. Dort etablierte er sich als Stammspieler in der Regionalliga Nordost und kam in seiner zweiten Saison auf 33 Einsätzen, erzielte dabei fünf Tore und bereitete zwei weitere Treffer vor.

Benjamin Duda weiß genau, welchen Spielertypen er nun im Kader hat. Denn Vogt und der CFC-Chefcoach kennen sich noch aus gemeinsamen Halberstädter Zeiten.

Sportdirektor ist vom Neuzugang überzeugt

Chris Löwe ist überzeugt, dass die Neuverpflichtung mit seiner Körpergröße und seiner Durchschlagskraft eine Physis mitbringt, die die Auftritte des CFC gerade im Mittelfeld bereichern wird.

Sowohl in Greifswald als auch zuvor in Meppen und Halberstadt habe er bereits sehr viel Erfahrung auf hohem Niveau gesammelt.

„Bei all seinen Stationen hat er bewiesen, welche Qualität er zwischen den Strafräumen mitbringt und dass er mit seiner Wucht auch immer wieder selbst für Torgefahr sorgen kann. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und sind davon überzeugt, dass er sowohl sportlich als auch menschlich zum Chemnitzer FC passt“, erklärte der CFC-Sportdirektor.

Habt ihr eine Meinung zu diesem Artikel oder einen Fehler entdeckt? Dann weist uns gern darauf hin.

Auch interessant für dich